Chefsache #41 - Was passiert, wenn es Mitarbeitern nicht gut geht?
Shownotes
as passiert, wenn es Mitarbeitern nicht gut geht? 🎯 Worum es in dieser Folge geht
Mitarbeiter funktionieren nicht wie Maschinen.
Wenn Menschen privat belastet sind, hat das Auswirkungen auf:
Konzentration Verhalten Energie Zusammenarbeit Leistung
Und genau das bringt viele Führungskräfte an ihre Grenzen.
Denn plötzlich entstehen Fragen wie:
Wie weit muss ich mich darauf einlassen? Wo endet Professionalität? Was ist meine Verantwortung? Und wo ziehe ich klare Grenzen? 🧠 Das Kernproblem
Viele Führungskräfte reagieren auf zwei Arten:
👉 Entweder mit Distanz: „Privat ist privat.“
Oder: 👉 sie tragen emotional alles mit.
Beides funktioniert langfristig nicht.
Denn Probleme verschwinden nicht einfach an der Bürotür.
🔍 Darum geht es konkret
In dieser Folge geht es darum:
warum sich Arbeit und Privatleben nie komplett trennen lassen was emotionaler Stress psychologisch mit Menschen macht warum viele Führungskräfte bei Krisen unsicher reagieren und wie du menschlich führen kannst, ohne dich selbst zu verlieren 🧠 Psychologischer Hintergrund
Unter emotionalem Stress arbeitet unser Gehirn anders.
Belastung durch:
Trauer Krankheit Beziehungsprobleme Angst oder Überforderung
führt oft zu:
geringerer Konzentration emotionaleren Reaktionen sinkender Belastbarkeit schlechteren Entscheidungen
👉 Nicht aus Schwäche. 👉 Sondern weil das System belastet ist.
🧱 Die drei wichtigsten Führungsansätze
- Menschen in Krisen nicht automatisch isolieren
Arbeit kann:
Struktur Halt Zugehörigkeit soziale Stabilität geben
- Gesundheit ernst nehmen
Nicht kontrollieren. Aber aufmerksam sein.
Kleine Dinge wie ehrliches Nachfragen oder Interesse machen oft einen großen Unterschied.
- Empathie braucht trotzdem Grenzen
Du bist:
Führungskraft nicht Therapeut
Menschlichkeit bedeutet nicht, jede Verantwortung zu übernehmen.
🧠 Wichtiger Gedanke aus der Folge
Psychologische Sicherheit bedeutet nicht: 👉 „Alles ist erlaubt.“
Sondern: 👉 „Menschen können ehrlich sein, ohne Angst vor Ablehnung zu haben.“
💬 Zentrale Gedanken aus der Folge „Menschen nehmen Arbeit mit nach Hause – und Probleme mit zur Arbeit.“ „Du musst nicht alle Probleme lösen. Aber du darfst ihre Wirkung nicht ignorieren.“ „Menschen brauchen in Belastung oft nicht Abstand – sondern Halt.“ „Menschlichkeit heißt nicht, alles durchgehen zu lassen.“ „Die stärksten Führungskräfte sind nicht die, die alles lösen – sondern die, bei denen Menschen sich nicht allein fühlen.“ 🧩 Reflexionsfrage
Wo in deinem Team versuchst du gerade professionell zu wirken – obwohl eigentlich Menschlichkeit gefragt wäre?
🔚
Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teile sie gern mit jemandem, der gerade führt – oder geführt wird.
Und wie immer:
Sei gut zu dir. Sei klar mit deinen Mitmenschen und Mitarbeitern.
Jingle by ExplorerAUDIO
Transkript anzeigen
00:00:08: Menschen lassen ihre Probleme nicht an der Tür liegen, sie nehmen sie mit zur Arbeit.
00:00:22: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Chefsache dem Podcast für menschliche wirksam und klarer Führung!
00:00:27: Mein Name ist Markus und wir sprechen heute über das was passiert wenn es Mitarbeitern nicht gut geht warum privat ist und in der Führungen das eben genau nicht funktionieren, aber wo auch genau diese Grenzen liegen.
00:00:40: Und viele Führungskräfte tun sich extrem schwer damit wenn es Mitarbeitern privat nicht gut geht.
00:00:46: Ich habe das letztens erst wieder gehört dass Mitarbeiterin meinte mein Chef ist nicht empathisch und das ist auch nicht unbedingt dieses unempatische sondern vor allen Dingen eine Unsicherheit die ganz oft entsteht.
00:00:59: Das heißt, es ist nicht ganz klar geregelt.
00:01:01: Es ist nicht so einfach und das ist auch nicht unbedingt das Verständnis da was man eigentlich tun muss.
00:01:07: D.h.,
00:01:07: diese Unsicherheit entsteht aus diesen Fragen wie weit muss ich da überhaupt reingehen?
00:01:12: Geht mich das überhaupt an oder muss ich mich nicht sogar dagegen wehren?
00:01:16: Oder ist nicht privat eigentlich privat?
00:01:17: d.h.
00:01:18: ist genau das nicht das wie es eigentlich sein sollte?
00:01:21: Was ist denn eigentlich meine Verantwortung?
00:01:23: also ist es überhaupt eine Verantwortung Auch wo ist die Grenze überhaupt dieses Ganzen?
00:01:29: Und wie bleibt man auch trotzdem Führungskraft und nicht entsprechend, dass man sagt hey ich muss jetzt hier Freund oder Therapeut sein.
00:01:39: Deswegen haben wir meistens diese zwei Extreme entweder totale Distanz, dass wir sagen ey privates privat lasst das bitte raus oder ein komplettes emotionales mittragen!
00:01:48: Auch das erleben wir dann ganz oft, dass eben Menschen dann nach Hause kommen auf Führungskräfte nach Hause kommt und sagen, mein Mitarbeiter dem geht es echt schlecht.
00:01:56: Das zieht mich auch runter.
00:01:57: Beides komplett problematisch und beides sind eben diese Extreme.
00:02:01: Und die größte Illusion ist erstmal Arbeit und Privatleben sind komplett getrennt.
00:02:06: Das kannst du vergessen!
00:02:08: Das kannst Du definitiv vergessen und funktioniert nicht.
00:02:11: Das heißt Es ist ganz klar Wenn zum Beispiel jemand Beziehungsstress hat, Angst um Angehörige finanzielle Sorgen und Schlafprobleme gesundheitliche Probleme dann soll er morgens einfach funktionieren.
00:02:22: Wie soll das gehen?
00:02:24: geht nicht, das heißt wenn du die ganze Nacht wach liegst.
00:02:27: Wenn du natürlich Sorgen hast, wenn du natürlich Beziehungsstress hast dann geht es dir körperlich nicht gut.
00:02:34: Dir fehlt ein Vererholungszeit.
00:02:35: Du siehst es in Schlafparametern und du siehst was das Stresslevel angeht.
00:02:40: Cortisolerschüttung mit allem drum und ran.
00:02:42: Das heißt das hat nun mal körperliche Auswirkungen, das hat seelische Auswirkung und somit auch auf das komplette Nervensystem auf Neurotransmitter.
00:02:50: also das sind biologische Prozesse.
00:02:53: Dagegen kann man sich nicht wehren und deswegen kann man natürlich nicht einfach sagen, ey das bleibt außen vor.
00:02:57: Und deswegen ganz klar es beeinflusst die Arbeit!
00:03:00: Das ist ja andersrum aber auch genauso.
00:03:01: Das heißt jemand der wirklich Stress hat Druck hat Konflikt dem Team hat Der vielleicht auch schlecht geführt wird und sagt um siebzehn Uhr lasse ich alles hinter mir.
00:03:10: Nein das tut er einfach nicht.
00:03:11: Das würde er vielleicht auch gerne.
00:03:13: Und selbst wenn jemand danach zu Hause erstmal fünf Bier trinkt um runterzukommen, dann ist das ja genau der Beweis dass Arbeit eben nicht einfach verschwindet.
00:03:21: Sondern dass man erst recht sagt hey ich lasse zwar im siebzen und stift fallen aber jetzt brauche ich Ablenkung Jetzt brauche ein Ausgleich.
00:03:27: Genau deswegen braucht erjenige das.
00:03:29: Das heißt das ist nun mal so Dass wir Menschen Arbeit mit nach hause nehmen und wir nehmen somit Aber auch unser Privatleben mit zur arbeit.
00:03:38: Warum sind wir so überfordert damit?
00:03:40: Ich meine, wir wollen natürlich helfen und gleichzeitig haben wir auch Angst zu emotional zu werden, Grenzen zu verlieren.
00:03:46: Manchmal auch Verantwortung übernehmen zu müssen oder auch die Kontrolle zu verlierieren.
00:03:49: nämlich private Probleme bedeuten natürlich auch immer wieder Emotionalität Und da sind wir eben auf dem Punkt dass wir nicht wissen wie wir damit umgehen sollen und deshalb entsteht oft diese Distanz.
00:04:00: das geht mich nichts an Aber genau das stimmt eben nicht.
00:04:03: Denn sobald sich Probleme auf Verhalten, Energie und Zusammenarbeit auch auf die Leistung auswirken dann bist du nun mal mitten in deinem Job.
00:04:09: Das ist Führungsthema Und Klaas Du musst nicht!
00:04:13: Und du kannst auch nicht alle Probleme lösen aber du darfst die Wirkung nicht ignorieren.
00:04:18: Es ist ganz einfach wenn jemand zum Beispiel sagt hey Fußballer-Chef oder Trainer ich schlaf seit fünf Tagen schlecht weil ich echt Angst um meine Frau habe Die ist hoch schwanger und wir haben eine Risikoschwangerschaft Dann sagt er, kannst du volle Leistung abrufen oder nicht?
00:04:33: Und dann sagt der weiß ich nicht.
00:04:34: Oder ne kann ich eben nicht okay.
00:04:36: Dann kann er auch nicht spielen oder dann kann er erst recht spielen weil er merkt alles klar hier werde ich gebraucht dass es genau die Ablenkung nicht brauche.
00:04:43: aber das muss man eben zum Verständnis bringen.
00:04:46: und emotionaler Stress ist natürlich eine Belastung.
00:04:50: Das heißt, wenn Menschen nur mal trauer spüren, wenn sie Angst haben, wenn die krank sind oder überfordert sind dann passiert natürlich neurologisch etwas und das heißt es gehören geht normal in einen Bedrohungsmodus.
00:05:01: und das bedeutet ganz konkret dass die Konzentration sinkt, dass Fehler zunehmen, dass die Belastbarkeit sinkt ,dass Emotionen auch stärker werden und somit auch Entscheidungen zum Teil auch schlechter werden.
00:05:13: Das heißt, Menschen funktionieren unter emotionalem Stress schlechter.
00:05:16: Nicht weil sie schwach sind sondern weil die System belastet ist.
00:05:19: Das ist einfach ein emotionaler Punkt der da ist und der hat Auswirkungen.
00:05:24: Und deswegen darfst du das nicht einfach ignorieren sondern musst überlegen und dich dem auch annehmen.
00:05:30: Das heißt dass du ja weißt alles klar hey!
00:05:32: Die Trennung zwischen privat und beruflich die ist nicht da.
00:05:36: Einfluss.
00:05:37: Und wenn es einem Mitarbeiter nicht gut geht, privat dann hat das Einfluß auf seine Arbeitsleistung und dann muss ich darauf reagieren um das am besten zusammen.
00:05:49: Ich gebe euch mal einen klassischen Führungsfehler rein weil das echt ein Thema ist der immer wieder auch passiert.
00:05:54: sagen wir einfach mal Mitarbeiter verliert zum Beispiel einen Angehörigen.
00:05:58: Das ist was Trauriges.
00:06:00: das passiert aber natürlich leider und viele Führungskräfte reagieren dann sofort damit nimm die doch erstmal zwei Wochen frei Und es klingt natürlich erstmal menschlich, kann aber auch komplett falsch sein.
00:06:10: Weil natürlich Menschen Krisen auch unterschiedlich verarbeiten und viele Menschen brauchen erst mal Struktur sie brauchen Alltag und vor allen Dingen auch soziale Nähe und Zugehörigkeit.
00:06:19: Das heißt wenn die Story jetzt natürlich heißt drei Tage zu Hause allein keine Ablenkung nur Gedanken Dann ist Isolation sowas von belastend.
00:06:27: das ist echt schlimm.
00:06:29: und deshalb der wichtigste Punkt Nehmt bitte die Mensch nicht einfach raus sondern fragt, was hilft dir gerade wirklich?
00:06:35: Was könntest du jetzt brauchen?
00:06:37: Denn Menschen brauchen in Krisen oft nicht Abstand, sondern ganz oft Halt.
00:06:41: Und wir als Team wie als Arbeitgeber können genau dieser Halt sein.
00:06:45: und deswegen deine Rolle als Führungskraft.
00:06:47: die musst Du in diesem Moment verstehen!
00:06:48: Du bist weder Therapeut oder Retter noch emotionaler Mülleimer aber Du bildest hier oder zumindest kannst du einen stabilen Rahmen bilden.
00:06:57: Das heißt, du kannst Struktur geben und diese Struktur gibt manchmal einen unglaublichen Halt!
00:07:02: Und deswegen ganz wichtig erstens wenn was ist wahrnehmen Ich merke dass du nicht ganz bei dir bist ich merke das du Schwierigkeiten hast erzähl was es los auch hier.
00:07:12: Nicht ausfragen nicht drängen sondern offen sein.
00:07:15: das heißt Du bist Ansprechpartner.
00:07:17: Wenn du also sagst hey ich merken das was is meine Tür steht ja offen Komm jederzeit rein Erzähl Was Es Ist Und dann bleibt offen und gibt dem Menschen Orientierung.
00:07:28: Das heißt, die Menschen mit Unterstress brauchen eine gewisse Klarheit sie brauchen Prioritäten Sie brauchen aber auch Stabilität.
00:07:33: das heißt sage ihnen was ihre Aufgaben weiterhin sind Was aber auch passieren kann wenn sie etwas schlechter arbeiten.
00:07:39: das heißt dass du sagen kannst hey Du kannst jederzeit eine Auszeit nehmen Du kannst jede Zeit mit uns sprechen Du kannst im Unternehmen dir Hilfe holen was du alles anbieten kannst.
00:07:47: das heißt gib ihm diese stabilität Gib ihnen die Klarheit, die sie brauchen.
00:07:51: Damit Sie wissen auch wo sie stehen was jetzt zum Beispiel auch Sache ist und dass es einen unbezahlten Urlaub gibt das ein bezahlter Urlaub geben kann Dass man alles hier in die Wege leiten kann damit sie sich wohl fühlen.
00:08:03: Und das kann auch ein Beispiel sein sagen wir junger Mitarbeiter oder junge Mitarbeiterin mitten einer schwierigen Trennung Und du als Chef sagt er lasst dein privates bitte zu Hause und das Ergebnis ist nur noch mehr Druck Schuldgefühle oder auch emotionaler Rückzug.
00:08:17: Das ist ja gerade bei den jungen Leuten so, ne?
00:08:19: Da sage ich jetzt mal die Sibzineriaturbine wird vom Freund verlassen.
00:08:22: In dem Moment ist es halt so dass für sie die Welt untergeht.
00:08:25: natürlich wir wissen das mit unserer Erfahrung da kommen noch einige Partner und Partnerinnen und auch einige Geschichten und noch einige Trennung vielleicht dazwischen.
00:08:32: aber für Sie ist es erst einmal gerade der absolute Weltuntergang und das heißt ihr erlebt auch einen absoluten Kontrollverlust.
00:08:40: Da kann ich ihr eben den Halt geben, den sie braucht.
00:08:43: Und da können dann auch kleine Dinge helfen, dass sich über flexible Zeiten mal spreche, klare Prioritäten.
00:08:49: Dass ich vielleicht auch Mitsprache ihr gebe in gewissen Dingen und auch eine Orientierung.
00:08:53: aber ich würde sie niemals rausnehmen und sagen ja komm du erst einmal klar und geh du mal in den Urlaub oder mach mal frei oder geh mal früher heim weil genau das dafür sorgt, dass ihnen Gedankenkarussell kommt, sich alleine fühlt.
00:09:04: und deswegen brauchen Menschen im Belastung nicht perfekte Lösungen sondern das Gefühl nicht allein zu sein.
00:09:09: Deswegen sei da für sie, auch als Führungskraft.
00:09:11: Und manchmal ist es auch so ganz einfach das du sagen kannst hey ich muss mich dem ja nicht selber widmen.
00:09:15: aber dann kann ich sagen weißt du was?
00:09:17: Ich habe schon mit der Sarah geredet.
00:09:19: die hat das ein bisschen gemerkt was los ist hat mich schon gefragt Die kommt nachher mal und macht mit dir zusammen mit Dachs Pause wenn das für dich okay ist.
00:09:25: Das sind manchmal schon so Kleinigkeiten dass wir zeigen hey Wir sind da und dieses wir sind da ist oftmals auch nur Dass wir mit dir reden können oder dass wirklich einfach nur jemand für dich da ist.
00:09:36: Und da habe ich so einen ganz, ganz tollen Satz mal in einem Seminar von der Teilnehmerin gelernt die sagt aber uns zuhause ist so.
00:09:42: wir fragen dann den Menschen der das Problem hat willst du über das Problem reden und sollen wir es lösen?
00:09:46: Oder willst du nur dass jemand für Dich da ist?
00:09:49: Und diese Frage nehmen sie gerne einmal mit!
00:09:51: Das ist eine Frage die man auch wirklich stellen kann und dann sagen oftmals die Leute schon auch wirklich die Mitarbeiter nee schon gut.
00:09:58: danke dass Du gefragt hast.
00:09:59: das gibt mir jetzt schon ein gutes Gefühl.
00:10:00: Ich gehe erstmal wieder raus zum Team.
00:10:02: das passt schon.
00:10:03: Und klar ist auch, du musst für dich aber auch Grenzen setzen.
00:10:06: Das heißt, du darfst dich nicht selber verlieren!
00:10:08: Du musst nicht Vier- und Zwei-Siehmal reichbar sein... ...du musst nicht Therapeut spielen, du muss doch nicht jedes Problem lösen... ...und du darfest auch nicht emotionale Dauerbetreuung machen.
00:10:17: Aber du musst hinschauen, es ernst nehmen, Gespräche führen,... ...Unterstützung zumindest ermöglichen und du musst trotzdem
00:10:22: führen.".
00:10:23: Ganz wichtig, du bist für das Verhalten und du bist die Prozesse verantwortlich.
00:10:28: Das muss einfach klar sein und das muss funktionieren!
00:10:30: Und da brauchen die Mitarbeiter dich eben – und das ist glaube ich ganz, ganz wichtig.
00:10:35: Das bedeutet wirklich psychologische Sicherheit bedeutet nicht alles ist erlaubt und du lässt jetzt alles durchgehen sondern offen sein ohne Angst vor Ablehnung, sondern das klar besprechen.
00:10:48: Das ist so entscheidend.
00:10:49: und da gibt es auch einen coolen Punkt.
00:10:50: Google hat das zum Beispiel mal in ein Projekt herausgebracht oder rausgefunden, das Project Aristotle und hat untersucht warum Teams erfolgreich sind.
00:11:01: Und der wichtigste Faktor ist immer wieder psychologische Sicherheit.
00:11:04: Das heißt Menschen arbeiten besser wenn sie wissen dass sie ehrlich sein dürfen Wenn Sie wissen, dass sie Mensch sein dürfen und dass sie wissen, wer sie nicht abgewertet werden.
00:11:12: Das heißt wenn also Menschen mit Problemen zu dir kommen und das im Team aussprechen oder bei der Führungskraft sogar aussprechen dann ist das ein Erfolgsfaktor psychologische Sicherheit.
00:11:25: D.h.,
00:11:26: Cortisol Spiegel geht runter, sie fühlen sich sicher, sie öffnen sich und somit kommen sie auch in die Leistungen.
00:11:32: d.h.wenn Mitarbeiter Angst haben müssen Dann wird niemals Leistung da sein.
00:11:36: Und deswegen Für dich ist das ganz klar, du hast Grenzen.
00:11:40: Du musst führen?
00:11:41: Absolut!
00:11:42: Aber du musst hinhören und zuschauen.
00:11:44: Und du musst Hilfestellung geben.
00:11:48: Es ist nun mal so Menschen arbeiten stärker für Führungskräfte bei denen sie sich sicher fühlen.
00:11:53: Das ist eben ein sicheres Gefühl wenn ich weiß hey mein Team, mein Chef meine Vorgesetze die sind für mich da und nicht die schicken mich einfach heim sobald es mir mal nicht gut geht.
00:12:05: Deswegen ganz wichtig, Empathie bedeutet nicht einfach Standards aufzugeben.
00:12:08: Dass du sagst ja ich lass jetzt hier alles kippen und alles liegen demjenigen geht es ja grad nicht gut.
00:12:13: Sondern wenn Leistung dauerhaft kippt dann musst du natürlich Gespräche führen Du musst klare Erwartungen auch äußern Und du musst auch Verantwortung einfordern.
00:12:21: Das heißt beide sind dafür verantwortlich dass die private Situation sich entsprechend wieder verbessert.
00:12:28: Und wenn jemand auch einen Trauerfall hat und darüber nicht hinweck kommt, dann liegt es auch in der Verantwortung dieser Person sich psychologische Hilfe zu holen.
00:12:36: Da kannst du natürlich unterstützen da kannst du Natürlich auch helfen aber nur bis zu einem gewissen Grad.
00:12:41: das ist ähnlich wie mit Krankheit auch dass absolut ernst zu nehmen.
00:12:45: Auch da haben wir beide Seiten, also sowohl Mitarbeiter wie auch Führungskraft die Verantwortung dass es demjenigen besser geht.
00:12:51: Denn das ist hier über was wir auch sprechen auf psychologische Gesundheit oder psychische Gesundkeit.
00:12:55: und deswegen ganz klarer Satz für dich Menschlichkeit heißt nicht alles durchgehen zu lassen.
00:13:00: Es ist immer noch ein gewirtschaftlicher Gedanke dar und deswegen darfst du auch nicht sagen, hey ich darf alles durchgehen lassen.
00:13:06: Aber Menschlichkeit ist auch nicht unwirtschaftlich ganz im Gegenteil.
00:13:09: denn Mitarbeiter merken mein Chef interessiert sich Ich bin nicht egal ich werde gesehen dann sind diese Mitarbeiter ganz oft loyal motivierter viel belastbarer und auch länger im Unternehmen.
00:13:21: Menschlichkeit kostet dich vielleicht kurzfristig Zeit aber spart langfristig vor allen Dingen Menschen und somit richtig Manpower.
00:13:27: Und deswegen viele Führungskräfte wollen professionell wirken und wirken dadurch aber komplett unnahrbar.
00:13:33: Aber Führung ohne Menschlichkeit funktioniert vielleicht kurzfristig, langfristig.
00:13:36: Wirst du verlieren?
00:13:38: Du wirst das Vertrauen verlieren.
00:13:39: Deine Mitarbeiter werden das Vertrauen in dich verlieren!
00:13:41: Deswegen die stärksten Führungskräfte sind nicht die, die alles lösen sondern bei denen die Menschen sich nicht allein fühlen.
00:13:47: und deswegen fragt ich mal gerade wo in deinem Team versuchst du vielleicht gerade extrem professionell zu wirken obwohl eigentlich Menschlichkeit gefragt wäre.
00:13:56: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teilt sie gerne mit jemandem der gerade führt oder geführt wird und wie immer sehr gut zu dir.
00:14:01: Sei klar mit deinen Mitmenschen!
00:14:03: Und Mitarbeitern lasse ein Like da, lass einen Daumen hoch da, kommentiere gerne mal welche Themen dich interessieren würden auch gerne hier bei Spotify und Co.
00:14:11: direkt unter der Folge in diesem Sinne.
00:14:14: das war ich euer Markus.
00:14:15: Ich bin raus ciao.
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