Chefsache #42 - Was tun, wenn du einen Mitarbeiter einfach nicht leiden kannst?

Shownotes

Was tun, wenn du einen Mitarbeiter einfach nicht leiden kannst? 🎯 Worum es in dieser Folge geht

Du übernimmst ein neues Team. Neue Mitarbeiter. Neue Dynamik.

Und da ist diese eine Person, bei der du sofort merkst:

👉 „Mit dem werde ich nicht warm.“

Vielleicht kannst du es nicht einmal richtig erklären. Aber die Antipathie ist da.

Genau darum geht es in dieser Folge.

Denn auch Führungskräfte sind Menschen. Sie mögen manche Menschen mehr als andere.

Die entscheidende Frage ist nur: 👉 Wie gehst du professionell damit um?

🧠 Darum geht es konkret

In dieser Folge geht es um:

emotionale Trigger im Führungsalltag psychologische Hintergründe von Antipathie Projektionen und persönliche Muster den Einfluss von Sympathie und Attraktivität auf Führung und darum, wie du trotz persönlicher Gefühle fair bleibst 🔍 Psychologische Mechanismen aus der Folge Confirmation Bias

Wenn du jemanden nicht magst, sucht dein Gehirn automatisch nach Bestätigung dafür.

Halo-Effekt

Menschen, die sympathisch, attraktiv oder charismatisch wirken, werden oft automatisch positiver bewertet – unabhängig von ihrer tatsächlichen Leistung.

Projektion & Trigger

Oft reagieren wir emotional auf Eigenschaften, die:

uns an frühere Erfahrungen erinnern unsere Werte verletzen oder die wir an uns selbst ablehnen 🧠 Wichtiger Gedanke der Folge

Verständnis bedeutet nicht, Verhalten gutzuheißen.

Aber: 👉 Wenn du verstehst, warum Menschen geworden sind, wie sie sind, reguliert das oft deine eigene emotionale Reaktion.

Und genau dadurch wirst du wieder klarer in deiner Führung.

🚨 Wichtige Unterscheidung

Nicht jede Antipathie ist automatisch ein Führungsproblem.

Aber: 👉 Wenn Verhalten dem Team schadet, musst du führen – unabhängig davon, ob du die Person magst oder nicht.

💬 Zentrale Gedanken aus der Folge „Menschen triggern selten zufällig.“ „Viele Verhaltensweisen sind keine Boshaftigkeit – sondern Schutzmechanismen.“ „Sympathie macht Führung nicht fairer – oft macht sie sie nur blinder.“ „Mitarbeiter akzeptieren Härte oft eher als Ungerechtigkeit.“ „Respektvolle Führung bedeutet nicht, alle gleich zu fühlen – sondern alle gleich fair zu behandeln.“

🎧 Passend dazu

Wenn du tiefer in das Thema Wirkung von Verhalten im Team einsteigen möchtest:

👉 Höre auch: Folge #37 – „Toxische Mitarbeiter – ab wann du sie rauswerfen musst“

Dort geht es darum:

wann Verhalten wirklich problematisch wird wie toxische Dynamiken entstehen und wie du als Führungskraft sauber damit umgehst 🧩 Reflexionsfrage

Welche Person in deinem Team bewertest du gerade stärker emotional als fair?

🔚

Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teile sie gern mit jemandem, der gerade führt – oder geführt wird.

Und wie immer:

Sei gut zu dir. Sei klar mit deinen Mitmenschen und Mitarbeitern.

Transkript anzeigen

00:00:08: Chefsache, der Podcast für moderne Führung klar menschlich wirksam.

00:00:18: Professionelle Führungen bedeutet nicht keine Gefühle zu haben sondern Verantwortung dafür zu übernehmen.

00:00:23: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Chefssache dem Podcast für menschliche wirksame und klare Führungsfälle.

00:00:27: Mein Name ist Markus und wir sprechen heute über das Thema was es eigentlich wenn du Mitarbeiter nicht leiden kannst?

00:00:34: Du übernimmst ein neues Team eine neue Filiale neue Leute vielleicht aber auch einen Team Und da ist diese eine Person und eigentlich ist noch gar nichts passiert.

00:00:43: Aber du merkst sofort, boah ne mit dem werde ich nicht warm oder sagst ey den kann ich einfach nicht leiden?

00:00:49: Und jetzt wird Führung natürlich auch so ein bisschen unangenehm denn natürlich will zu professionell sein objektiv fair und genau das wird plötzlich schwierig.

00:00:57: und genau darüber sprechen wir heute.

00:00:59: Warum triggern dich aber eigentlich gewisse Menschen?

00:01:02: und dass es nie in Zufall nie.

00:01:05: Wir reagieren emotional besonders stark auf menschen die Eigenschaften haben die wir selber an uns ablehnen.

00:01:11: Das heißt, bei mir merke ich das immer zum Beispiel wenn jemand sich auf Kosten von anderen auf diese sich drüber lustig macht und dann merk ich immer sofort so oh ne was ist das denn für einer?

00:01:24: Und dann merk' ich so ah ist klar ja gut is eine Eigenschaft die ich selber nicht so gerne mag.

00:01:29: vielleicht erinnert er uns aber auch an früherer Erfahrung die wir gemacht haben mit einer Person.

00:01:33: Vielleicht hat er aber auch etwas, was wir gerne hätten.

00:01:36: Mehr Selbstbewusstsein mehr Konfliktfähigkeit.

00:01:39: vielleicht verletzt diese Person unsere Werte oder er bedroht unser eigenes Selbstbild.

00:01:43: das heißt dass wir denken alles klar eigentlich sind wir hier der Macher.

00:01:47: Aber der übernimmt auch Führungsaufgaben und das krätscht mir so ein bisschen rein und fühlt sich auf einmal unwohl weil du denkst hey es ist doch mein Job hier Und ich bin noch hier der Chef aber warum führt er sich jetzt so auf und übernimm sozusagen auch deine Rolle?

00:01:59: Und so ist es dann eben dass du zum Beispiel merkst dass du ein Mitarbeiter oder ein Team übernimmst.

00:02:05: Und da ist ein Mitarbeiter, der zum Beispiel sehr laut ist, dominant ist und auch eine Meinung ständig zu allem hat.

00:02:11: In Meetings unterbricht er sogar Leute, wirkt vielleicht sogar arrogant, bisschen präsent... ...und jedes Mal merkst du boah, der nervt mich!

00:02:18: Du bewertest ihn innerlich sofort mit schwierig anstrengend respektlos.

00:02:22: Irgendwann sprichst du länger mit ihm und dann fährst du auch hey, der Typ ist in dem Elternhaus groß geworden indem man nur wahrgenommen wurde wenn man laut war.

00:02:29: Der war der kleinste von fünf Jungs sowas in die Richtung und Stille bedeutete einfach komplett unterzugehen.

00:02:34: Und Schwäche bedeuterte eben, hey ich muss auf Angriff schalten!

00:02:38: Und plötzlich verändert auch deine Wahrnehmung des Ganzen sein Verhalten.

00:02:42: Das heißt nicht seinen Verhalten stört dich sofort... Aber die Sicht darauf.

00:02:47: Und deswegen ganz wichtig, viele Verhaltensweise sind keine Boshaftigkeit sondern erlernte Schutzmechanismen.

00:02:53: Das bedeutet also warum ich dir das erzähle ist damit es sich runter reguliert.

00:02:58: Ich fand das mal das krasseste Beispiel.

00:03:00: Eine Freundin von mir Lehrerin und sie hat so ein richtiges Kind gehabt laut vorlaut ständig nur am Stenkern.

00:03:06: Also wirklich stören.

00:03:07: Fried Hochzehn war sehr verwöhnt d.h.

00:03:11: in der Grundschule über Geld definiert, weil er immer die neuesten Trikots hatte.

00:03:14: Weil er Sachen gucken durfte, die andere Kinder nicht gucken durften.

00:03:18: Das heißt hat sich wirklich aufgeführt wie ein Punkt-Punk-Punkt Kind.

00:03:22: also wirklich Katastrophe.

00:03:24: und ich war mit auf einer Klassenfahrt, habe da unterstützt.

00:03:26: mal das war krass auffällig!

00:03:28: Also wirklich krass aufeilig wie unsympathisch dieses Kind war.

00:03:32: Und dann hab' ich darüber natürlich auch n bisschen nachgedacht und habe mit ihr mal drüber gesprochen und wollte wissen Wieso ist denn der eigentlich so?

00:03:38: Was sind so die

00:03:39: Hintergründe?".

00:03:40: Dann sagt sie, ja es ist relativ einfach.

00:03:42: Also der Vater von dem Sohn ist seiner Frau fremdgegangen und das kam raus als beide Frauen zeitgleich im Krankenhaus waren und Kinder bekommen haben vom selben Vater.

00:03:54: Da kam das raus!

00:03:55: Und die Frau ist so überfordert mit dieser Situation dass sie alle ihre negativen Prägungen die sie auf den Vater sozusagen hat, auf das Kind projiziert.

00:04:05: Und somit sagt er will mit dem Kind eigentlich gar nichts zu tun haben und deswegen pämpert sich ein einfach mit Geld, legt keine Regeln fest, gar nicht mehr fest und behandelt ihn auch nicht gut.

00:04:13: und dadurch ist der so.

00:04:15: Das heißt in der Wahrnehmung ist es sofort so dass du denkst okay, eigentlich kann der dir nur leid tun.

00:04:20: Das heisst es ganz wichtig, dass du auch deine Wahrnehnung so runter regulierst, dass Du klar denken und klar fühlen kannst.

00:04:27: Und das heißt nicht, dass Verhalten akzeptieren musst!

00:04:29: Aber dieses Verständnis reguliert deine Emotionen.

00:04:33: Das heißt, niemand steht morgens auf und will jedem anderen schaden!

00:04:37: Das ist keine Boshaftigkeit sondern das ist eher ein Schutzmechanismus.

00:04:41: Warum mache ich mich gerne über andere Lustig?

00:04:43: Es ist für mich das Gefühl okay Ich muss mich hier irgendwie statustechnisch leicht erheben Und wenn man dann also versteht warum wieso was halt das herkommt Dann reguliert das runter und dann tut dir derjenige im Endeffekt vielleicht ein bisschen leid, vielleicht hast du Verständnis dafür.

00:04:59: Aber du kommst raus aus diesem persönlichen Angriff auf dieser persönlichen emotionalen Bewertung und dem inneren Widerstand und somit kannst Du wieder beobachten, Du siehst wieder klar und Du kannst anfangen zu führen.

00:05:10: Das heißt sobald Du verstehst warum jemand so geworden ist musst Du ihn nicht die ganze Zeit mehr emotional bekämpfen Und das ist der reife Punkt in der Führung.

00:05:19: Das heisst nicht dass Du alles gut finden musst sondern Du musst lernen oder darfst lernen, Menschen einzuordnen ohne emotional darin unterzugehen.

00:05:27: Und Verständnis schafft nicht weniger Klarheit sondern eben mehr.

00:05:31: Deswegen ist der große Fehler das immer alle denken Ja wenn ich zu empathisch bin dann werde ich auch weich.

00:05:37: Nein ganz und gar nicht.

00:05:38: Es sorgt einfach dafür dass deine Emotion sich reguliert und dass du dir klar bist.

00:05:42: Der gefährliche Fehler ist im Führungskräfte glauben ja ich bin trotzdem objektiv.

00:05:47: Nein bist du nicht Im unbewussten passiert so ganz viel.

00:05:50: Das heißt, sobald jemand unsympathisch für dich ist fängst du sofort an ihn Fehler oder du fängest ihn an härter zu bewerten.

00:05:58: Du bist schneller genervt und interpretierst Verhalten negativer.

00:06:01: Du vertraust weniger und du suchst unbewusst Bestätigung dafür dass du denjenigen nicht magst oder nicht mögen möchtest.

00:06:09: Und das nennt sich confirmation bias also bestätigungsfehler.

00:06:12: Das heißt dein Gehirn sucht plötzlich nach Beweisen dafür dass deine Antipartie berechtigt ist Und wenn du jemanden nicht magst, sieht dein Gehirn plötzlich eben nur noch Fehler.

00:06:22: Jetzt wird es spannend weil Sympathie macht übrigens genau das gleiche.

00:06:25: Wenn wir Menschen mögen bewerten wir Fehler milder Wir geben mehr Chancen und interpretieren verhalten positiver Wir drücken eher ein Auge zu.

00:06:33: Das kann sogar sein dass der Mitarbeiter zu spät kommt Dinge vergisst liefert mittelmäßig aber Du magst ihn.

00:06:39: Vielleicht kommt das aufgrund von gleichen Interessen ähnlichen Werten gleichen Werten, eine ähnliche Art und Weise oder einfach nur du findest ihn sympathisch.

00:06:47: Vielleicht attraktiv vielleicht sogar charismatisch um.

00:06:49: plötzlich fühlst Du anders.

00:06:51: das wissen wir zum Beispiel dass attraktive Menschen eher zb einen invest bekommen als unattraktive menschen Und das ist eigentlich eine katastrophe.

00:06:59: aber das ist nun mal ein ablauf sowohl in die eine rechnung wie andere richtungen.

00:07:02: das heißt antiparty und sympathie sorgen unbewusst dafür dass zu jemandem anders behandelt und Das macht führen eben nicht fair.

00:07:10: und deswegen muss uns das Bewusstsein, dass unsere Emotionen uns manchmal ein bisschen blind machen in die eine wie die andere Richtung.

00:07:17: Und dieses Positive ist nenn sich Halo Effect,

00:07:20: d.h.,

00:07:20: eine positive Eigenschaften überstrahlt plötzlich alles andere der Humor des Selbstbewusstseins, des Charismardes auftreten oder eben auch die Optik.

00:07:27: und dann stellst du vielleicht einen Mitarbeiter eher ein obwohl er fachlich schlechter ist als derjenige von einem fachsten Fußballverein Fan ist und du denkst, oh nee oder der kommt aus einer Ecke.

00:07:40: Aus Deutschland wo du denkest, ne mag ich nicht.

00:07:42: oder hast du mal eine Freundin gehabt?

00:07:44: die hat sich von dir getrennt.

00:07:45: sie hat den selben Dialekt gehabt.

00:07:46: solche Dinge und das sind eben Fallen wo wir eben eintappen Das bedeutet Menschen die gut aussehen souveränen wirken gepflegt auftreten Schammmann reden werden oft auch automatisch positiver bewertet.

00:07:57: Übrigens Tipp nutzt das gerne aber Du musst diesen Code kennen und ihn dann eben auch entschlüsseln können.

00:08:04: Das heißt, auch wenn Leistung und Verhalten das gar nicht hergeben, kriegt er vielleicht bei dir eine bessere Note.

00:08:09: Und deswegen würdest du ihn eher positiv bewerten, wuster behandeln, eher befördern – und das wäre eben schade!

00:08:17: Und das Problem dabei ist eben, das Team merkt es sofort.

00:08:20: D.h.,

00:08:20: daraus entstehen dann Ungerechtigkeitsgefühle, Frust, Vertrauensverlust, auch stille Spannungen.

00:08:25: Und Mitarbeiter akzeptieren harte oft eher als Ungerechtigkeit.

00:08:30: Das heißt also, wenn du merkst das du deine Mitarbeiter unfair behandelst.

00:08:35: Dann hast Du auch einen Cut im Team und das ist eben ein Punkt!

00:08:39: Das heisst was du zuerst tun musst?

00:08:41: Du musst nicht dein Verhalten ändern sondern du musst dich selber reflektieren und auch ehrlich zu dir selber sein.

00:08:46: Was genau triggert Dich also?

00:08:48: Und Nicht der Nervt Sondern was konkret Tonfall Haltung Verhalten Energie.

00:08:54: Frage Dich Im zweiten Schritt Warum Genau Trigger Dich dass?

00:08:57: sind es Erinnerungen, sind das eigene Unsicherheiten oder sind es eigene Werte?

00:09:01: Und dann musst du wirklich ganz genau schauen und das ist jetzt der wichtigste Punkt.

00:09:05: Ist es wirklich ein Führungsthema oder ist es ein persönliches Thema?

00:09:09: Nicht jede Antipartie ist ein Mitarbeiterproblem aber es kann natürlich auch ein Problem sein!

00:09:14: Das bedeutet nämlich eben wenn Du merkst dass das Verhalten dem Team schadet nicht dass es dich einfach triggert sondern du merkst es schadete dem team Es schadet der Effizienz, es schadete dem Klima und entspricht eben nicht den Werten die du festgelegt hast.

00:09:29: Den Unternehmenswerten.

00:09:30: Das heißt wenn jemand zum Beispiel selbstkritisch sein soll und er immer nur sagt ist nicht mein Bier oder du sagst jemand über eine Verantwortung und er sagt immer is'nicht mein Bier Dann hast du natürlich einen Faktor und somit schadest er dem Unternehmen und dir.

00:09:43: Und dann musst du natürlich ganz genau hinschauen Nehmen wir das Beispiel mit Arbeit als arrogant, respektlos untergräbt andere und vergiftet die Stimmung.

00:09:50: Dann musst Du führen!

00:09:51: nicht weil du ihn nicht magst, sondern wegen der Wirkung.

00:09:53: Da sind wir übrigens bei dem Thema toxisches Falten.

00:09:56: Wirst du in den Show notes ein kleiner Info bekommen welche Folge das war?

00:09:59: Kannst du dir gerne nochmal anschauen wann dein Mitarbeiter toxisch ist und wie du da reagieren musst?

00:10:04: Und das sind natürlich Fakten wo du ganz klar weißt alles klar.

00:10:08: das triggert mich aber aus klaren Gründen die eben Nachteile mit sich bringen für die Arbeit für das Team und deswegen macht ihr immer klar Führung basiert nicht auf Sympathie sondern auf Wirkung.

00:10:20: Das heißt, du musst fair bleiben und deswegen ist ganz klar erstens Fakten statt Gefühl.

00:10:25: Nicht ich habe ein Problem mit dir sondern ganz klares Verhalten benennen.

00:10:28: welches verhalten legst du an den tag was wirklich nicht funktioniert?

00:10:33: zweitens gleiche standards für alle.

00:10:35: wenn du bei ihm sofort genervt bist und bei anderen locker bist dann hast du nicht gleiche Standards für alle.

00:10:40: da wirst du dich selber manchmal ertappen.

00:10:43: drittens Du musst die Beziehung professionalisieren.

00:10:45: Du musst nicht befreundet sein aber respektvoll klar und fair solltest du sein.

00:10:50: Und deswegen auch mal wieder der Satz, wenn du sagst okay ein Mitarbeiter muss gehen dann darf er niemals überrascht sein und er darf sich nicht unfair behandelt fühlen.

00:10:58: Das bedeutet also klare Regeln, klares Fehlermanagement und deswegen bedeutet respektvolle Führung nicht dass alle gleich behandelt werden müssen wenn du deine Gefühlslage anschaust sondern du musst alle fair ungleich behandeln.

00:11:14: Dann ist es eben entsprechend.

00:11:16: das heißt Du musst nicht die gleichen Gefühle für alle haben Und das wirst du auch sehen und da mache ich immer gerne eine Übung, dass du einfach mal ein weißes Blatt Papier nimmst.

00:11:25: Schreib es dich als Führungskraft in die Mitte!

00:11:27: Und malz' mal deine Mitarbeiter auf... ...und schaust mal woauf dem Blatt die ungefähr sind.

00:11:33: Das heißt wieviel Abstand hast Du eigentlich zu diesen Mitarbeitern?

00:11:36: Aufgrund von Sympathie, Antipathie.. Wie viel Zeit Du mit denen

00:11:40: verbringst?!

00:11:41: Dann wirst Du sehen, dass Du Mitarbeiter einem großen Abstand hasst und Mitarbeiter, die ganz nah an Dir dran sind.

00:11:46: Manchmal natürlich gegeben weil.... einfach der Arbeitsprozesse liegt oder weil auch die Hierarchie so liegt.

00:11:52: Und natürlich hast du zum Beispiel mit einem, mit einer vierzig Stunden Kraft deutlich mehr zu tun als vielleicht nur mit einer zwanzig Stunden Kraft.

00:11:59: aber manchmal ist es vielleicht auch so dass du zwei A-Zubis hast und der A-Bi eins ist zehn Zentimeter von dir weg weil du den nicht magst, weil du ihn nicht so gerne hast, weil er vielleicht ein bisschen jünger ist anders geschlecht was weiß ich?

00:12:09: Und der andere Azubi den kannst du gut leiden.

00:12:11: das ist irgendwie der Sohn vom Onkel von dir und deswegen ist der nah an dir dran.

00:12:15: und überlege also ganz klar ist es fair?

00:12:17: Das heißt, nimm dir wirklich mal diesen weißen Zettel und das könnt jetzt zum Beispiel auch du als Lehrer könntest es auch machen.

00:12:22: Du nimmst dich in die Mitte als Namen und schaust mal mit welchem Schüler du wie viel denn kommunizierst?

00:12:29: Und dann fragt dich einfach ist das fair!

00:12:31: Und das ist der erwachsende Umgang damit.

00:12:34: Oftmals ist es so dass aus Antipathie auch später Respekt wird Weil du irgendwann anfängst die Person zu verstehen, du ordnest es richtig ein und bewert es nicht mehr emotional.

00:12:43: Und somit empuppt sich der arrogante Mitarbeiter später vielleicht als extrem unsicher Als jemand der immer kämpfen muss.

00:12:49: und plötzlich verändert sich deine Sicht.

00:12:52: und deswegen Die gefährlichsten Führungskräfte sind nicht die mit Emotionen weil die haben wir alle sondern die die glauben sie hätten keine und könnten alles objektiv bewerten.

00:13:01: Deswegen lasse Emotionen zu und erforsche sie.

00:13:04: So wie das Darth Vader damals schon gesagt hat, Luke erforscht deine Gefühle.

00:13:08: Frage dich also was will das Gefühl mir gerade nennen?

00:13:11: Was ist grade das Thema was ich habe?

00:13:13: und vor allen Dingen welches Verhalten zeigt er und was könnte zu diesem Verhalten denn geführt haben?

00:13:18: Also warum is diese Person so und warum verhält sie sich so?

00:13:22: Professionelle Führung bedeuten nämlich nicht keine Gefühlle zu haben sondern Verantwortung dafür zu übernehmen.

00:13:27: Und deswegen frage dich mal welche Personen in deinem Team bewertest du gerade stärker emotional als vielleicht fair.

00:13:34: Und wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teilt sie gerne mit jemandem der gerade führt oder geführt wird und wie immer sehr gut zu dir, sehr klar mit deinen Mitmenschen und Mitarbeitern.

00:13:42: Das war Chefsache der Podcast.

00:13:44: mein Name ist Markus.

00:13:45: ich bin raus.

00:13:58: Ciao!

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