Chefsache #44 - Laut oder leise? Wer kann besser führen?

Shownotes

Können Introvertierte besser führen? 🎯 Worum es in dieser Folge geht

Wenn wir an starke Führung denken, denken viele automatisch an Menschen, die:

laut sind präsent auftreten schnell entscheiden selbstbewusst wirken

Aber macht sie das wirklich zu besseren Führungskräften?

Oder verwechseln wir Lautstärke und Dominanz mit echter Führungsstärke?

In dieser Folge schauen wir uns an, warum introvertierte Führungskräfte oft unterschätzt werden, welche Stärken extrovertierte Führung mitbringt und warum die eigentliche Frage nicht lautet, wer besser führt – sondern wer sich selbst versteht.

🧠 Das Kernproblem

Viele Führungskräfte versuchen, einem Idealbild zu entsprechen.

Die Introvertierten versuchen lauter zu werden.

Die Extrovertierten glauben, sie müssten ständig präsent und dominant sein.

Dabei entsteht oft genau das Gegenteil von guter Führung: 👉 Unnatürlichkeit.

Und Mitarbeiter merken das schneller, als viele denken.

🔍 Darum geht es konkret

In dieser Folge erfährst du:

warum wir laute Menschen oft automatisch für kompetenter halten welche psychologischen Mechanismen dahinterstecken weshalb stille Führung häufig unterschätzt wird welche Stärken introvertierte Führungskräfte mitbringen welche Risiken extrovertierte Führung haben kann und warum Selbstverständnis wichtiger ist als jede Persönlichkeitstheorie 🧠 Psychologische Hintergründe aus der Folge Halo-Effekt

Menschen wirken oft kompetenter, wenn sie selbstbewusst, charismatisch oder dominant auftreten.

Dominanz-Bias

Unser Gehirn verbindet Dominanz häufig mit Führungsstärke – auch wenn dafür keine tatsächlichen Beweise vorliegen.

Charisma-Bias

Wir überschätzen Menschen, die gut wirken, und unterschätzen oft Menschen, die ruhig und zurückhaltend sind.

📖 Beispiele aus der Folge Joachim Löw

Ruhig, zurückhaltend und selten der Lauteste im Raum.

Und trotzdem Weltmeistertrainer.

Angela Merkel

Nicht bekannt für große Show oder Lautstärke.

Dafür für Ruhe, Stabilität und analytische Entscheidungen.

Diese Beispiele zeigen: 👉 Wirkung entsteht nicht nur durch Präsenz. 👉 Wirkung entsteht auch durch Vertrauen, Stabilität und Glaubwürdigkeit.

💬 Zentrale Gedanken aus der Folge „Lautstärke erzeugt Aufmerksamkeit – aber nicht automatisch gute Führung.“ „Manche Führungskräfte führen nicht durch Lautstärke, sondern durch Stabilität.“ „Nicht jede ruhige Führungskraft ist schwach. Und nicht jede laute Führungskraft ist stark.“ „Jede Persönlichkeit wird ohne Selbstreflexion zur Schwäche.“ „Menschen folgen nicht der lautesten Führungskraft – sondern der glaubwürdigsten.“ 🧩 Reflexionsfrage

Versuchst du gerade zu führen wie andere – statt zu verstehen, wie du wirklich wirksam bist?

🔚

Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teile sie gern mit jemandem, der gerade führt – oder geführt wird.

Und wie immer:

Sei gut zu dir. Sei klar mit deinen Mitmenschen und Mitarbeitern.

Jingle by ExplorerAUDIO

Transkript anzeigen

00:00:08: Chefsache, der Podcast für moderne Führung klar menschlich wirksam.

00:00:18: nur weil jemand laut führt heißt noch lange nicht, dass Menschen ihm folgen.

00:00:22: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Chefsache dem Podcast für menschliche wirksam und klare Führung.

00:00:27: mein Name ist Markus und wir sprechen heute über das Thema introvertierte Führungskräfte und extrovertierte führungskräfte.

00:00:33: Das heißt warum wir vor allen Dingen laute Menschen gerne oft überschätzen und warum wir stille Führungen massiv unterschätzen?

00:00:40: Und es ist eins ganz ganz wichtig zu entscheiden wenn wir an stark Führer denken dann denken ganz oft sofort an die Menschen, die laut sind.

00:00:48: Die Präsenzen, die dominant wirken... ...die schnell reden, die schnell entscheiden!

00:00:52: Also einen Menschen, der sofort den Raum einnehmen.

00:00:55: und genau deshalb denken oder glauben viele extravertiert?

00:00:58: Das ist eine gute Führungskraft.

00:00:59: Aber stimmt das überhaupt?

00:01:01: Oder überschätzen wir das Ganze, indem wir einfach nur laute Menschen Krawallmacher systematisch auch überschätzen und unterschätzen wie gleichzeitig auf Führungskräfte die ruhiger sind?

00:01:10: Genau darüber sprechen wir heute!

00:01:12: Denn mir ist eins wichtig... Wir müssen unsere eigenen Stärken und Schwächen kennen, wir müssen sie verstehen und dann müssen wir sie für die Führungen nutzen.

00:01:19: Und ich selber mit eher ein extrovertierter Mensch Und ich schaue auch, was ich von einem introvertierten Lernen kann.

00:01:25: Weil meine Extroversion ist eine Schwäche.

00:01:27: Es ist eine Stärke aber genauso ist eine Introversion auch eine Stärke.

00:01:31: Aber sie ist eben auch eine Schwäche und deswegen müssen wir uns das genau mal angucken und schauen wir uns mal an warum wir laute Menschen automatisch für stärker halten.

00:01:39: also stell dir vor Person eins ist laut präsent redet schnell trifft sofort Entscheidungen wirkt dominant so ein typischer Jürgen Klopp.

00:01:47: Person zwei ist eher ruhig, es beobachtend.

00:01:49: Hört viel zu und überlegt viel länger und spricht dann auch ganz klar gezielt.

00:01:54: Und jetzt die ehrliche Frage – wen halten die meisten spontan für bessere Führungskraft?

00:01:58: Fast immer Person eins!

00:02:00: Warum?

00:02:00: Weil unser Gehirn Dominanz oft mit Kompetenz verwechselt.

00:02:04: Das heißt nicht dass jemand der dominant ist, auch kompetent ist.

00:02:07: Aber wir verwechseln es und das nennt sich unter anderem auf dieser Halo Effekt oder Dominanz bei es manchmal auch dieser Charisma bei es.

00:02:14: Das heißt nämlich Menschen die extrovertiert sind, die reden in der Regel mehr, sind vielleicht rhetorisch auch ein Ticken stärker und wirken dann eben kompetenter weil sie sicher auftreten, weil Sie laut sprechen, weil sie den Raum einnehmen und auch schnell reagieren können.

00:02:28: Und das wird oftmals eben mit Qualität verwechselt.

00:02:32: aber das ist eine Wirkung diese dem Moment haben.

00:02:34: Sie wirken zwar kompetent, sind es aber nicht zwingend.

00:02:38: Auf der einen Seite ist das natürlich wichtig, dass auch zu nutzen.

00:02:41: Das heißt deswegen gehen Menschen in Rhetorik-Trainingen und Lernen schnell zu reagieren, schnelle Entscheidungen treffen.

00:02:49: Aber genauso jemand, der das nicht als Stärke hat.

00:02:53: Wenn ich zum Beispiel sehr schnell reagieren kann und sage Ich bin alten Macher dann fehlt mir eben diese Analysefähigkeit.

00:03:00: Und das ist somit eine Schwäche!

00:03:02: Lautstärke erzeugt in der Regel halt Aufmerksamkeit, aber nicht automatisch.

00:03:05: eine gute Führung und stille Führungen wird so massiv unterschätzt.

00:03:10: Auch von mir!

00:03:11: Und ich musste das lernen und verstehen – und das tun leider immer noch viele Menschen.

00:03:16: Denn wenn wir an starke Führer denken, dann denken viele nicht an jemanden wie zum Beispiel Yogi Löw… der eher ruhig ist, der eher zurückhaltend ist.

00:03:23: Der manchmal auch fast unscheinbar ist.

00:03:25: und trotzdem ist er Weltmeister-Trainer nicht weil er lauteste war sondern weil er Vertrauen aufgebaut hat Menschen verstanden hat Weil er auch Ruhe ausgestrahlt hat Beziehungen aufgebaut hatte Und natürlich auch Stabilität gegeben hat.

00:03:37: Auch ein Franz Bettenbauer war kein Schreihals an der Seitenlinie Sondern hat eben eine gewisse ruhige Autorität ausgestalt hat natürlich auch eine extrovertierte Art, weil er relativ viel auch redet.

00:03:48: Wahrscheinlich mehr als ein Löw aber nichtsdestotrotz ist das erstmal auch ein einzelnes Verhalten was wir sehen und Führungskräfte fühlen nicht durch Lautstärke sondern manchmal auch durch Stabilität.

00:03:59: wenn wir uns dann zum Beispiel unsere Bundeskanzlerin anschauen die wir hatten ob man die jetzt mag oder nicht darum geht es gar nicht.

00:04:04: Aber Angela Merkel ist egal wie man zu hier steht sie war nie die lauteste, nie die emotionalste Und auch nicht die charismatisch dem klassischen Sinne weltweit oft als extrem starke Führungspersönlichkeit wahrgenommen.

00:04:17: und sie war nicht nur eine Periode Kanzlerin.

00:04:20: Also, Sie kann ruhig bleiben sehr analytisch, meine sie ist kommt aus den Naturwissenschaften selten impulsiv und hat wirklich auch diese Kontrolle raus ausgestrahlt.

00:04:31: und das ist etwas was die Leute dann immer sagen hey die macht es gut.

00:04:34: ich habe selbst meine Mama gefragt was macht sie denn gut?

00:04:37: Ja, die strahlt so eine Ruhe aus.

00:04:38: Die steht halt für Beständigkeit und somit verwechseln wir oft Ruhe mit Unsicherheit und dabei kann Ruhe auch eine brutale emotionale Stabilität geben.

00:04:48: Und das heißt nicht jede Führungskraft ist schwach nur weil sie eben nichts sagt!

00:04:53: Und somit es aber auch nicht jede führungskraft stark, die einfach nur laut ist.

00:04:57: Du kennst das noch?

00:04:58: Wie viele cholerische Chefs und Chefinnen kennst du vielleicht?

00:05:00: Die laut werden.

00:05:02: Die auch mal brühen, die auch mal schreien und denkst dir, ey stabil ist das alles gar nicht!

00:05:06: Und auch wenn eine Führungskraft nach Hause kommt, den hab ich mal richtig in den Arsch getreten da muss sie mal richtig Dampf verblassen... ...und die Frau denkt sich boah mein Mann, das is ein Chef.. ..und alle Mitarbeiter denken sich so boah ne das geht gar nich.

00:05:19: Das heißt, wir schauen uns das einfach an.

00:05:21: Die stärken extrovertierten Führungen sind ganz klar.

00:05:24: Man kann natürlich Energie erzeugen und Menschen mitreißen.

00:05:27: Man schafft eine gewisse Dynamik, es ist eine sehr schnelle Kommunikation und man kann auch eine Präsenz aufbauen.

00:05:33: Du kennst wahrscheinlich solche Führungskräfte die kommen morgens rein und plötzlich ist Energie im Raum.

00:05:37: Menschen fühlen sich motiviert, mitgerissen und das kann natürlich auch extrem wertvoll sein.

00:05:42: aber die Risiken sind auch dass zu schnell geredet wird.

00:05:45: Das heißt auch, dass meine Mitarbeiter die Schwierigkeit haben, meine Informationen alle zu verarbeiten.

00:05:51: Mein größtes Risiko ist selber, dass ich zu wenig zuhöre dadurch das ich sehr extrovertiert bin also selber den Raum einnehme und sehr viel rede, dass sich wenig zuhöre und somit auch meinen Mitarbeitern nicht unbedingt auch den Raum gebe.

00:06:04: Das heißt ich bin dann der Entscheidungsträger, ich bin der Kompetenzträger.

00:06:08: Ich bin der, der die Ideen reingebt und nicht sich einfach mal nach hinten setzt und sagt so das ist jetzt mal eure Bühne!

00:06:14: Jetzt könnt ihr euch zum Beispiel eine Meeting mal entwickeln, jetzt könnt ihr mal eure Ideen preisgeben und die auch mal diskutieren.

00:06:20: Das heißt da ist die Gefahr sehr groß dass ich meine Mitarbeiter klein halte, dass ich ihnen wirklich zuhören, d. h. zu wenig Informationen bekomme Und Sie diese dann auch nicht entsprechend diskutieren.

00:06:31: Und somit ist meine fehlende Empathie wirklich eine Schwäche und das ist dann eben auch etwas, was zu vorschnellen Entscheidungen führen kann und somit dann auch Nicht unbedingt was mit Führung zu tun hat sondern ganz oft was mit Dominanz.

00:06:44: und Somit halte ich Mitarbeiter manchmal vielleicht auch klein und bin dann aber auch unzufrieden wenn sie dann nicht so perform wie ich das gerne hätte.

00:06:52: Das heißt, weil mein Anspruch ist ja ganz viel Leistung und es macht ... Es ist natürlich dieses Okay Ich presche nach vorne was ein Macher eben ausmacht aber dann funktioniert es eben nicht.

00:07:02: Und deswegen werden extrovertierte Führungen lernen zuzuhören, lernt sich in den richtigen Situation zurückzunehmen anderen Menschen den Raum zu geben.

00:07:13: Dann wird sie brutal stark!

00:07:15: Deswegen schauen wir uns auch die stärken introvertierter Führung an.

00:07:18: Das ist richtig spannend.

00:07:20: Ein introvertierte Führung wirkt oft leise, aber dafür deutlich tiefer.

00:07:24: Das heißt die typischen Stärken sind natürlich dass sie sehr gut zuhören kann.

00:07:27: also wer introvertiert ist der redet ja deutlich weniger.

00:07:29: das heißt er kann viel besser reden kann viel bessere beobachten reflektieren strahlt viel mehr Ruhe aus und gibt Menschen einen gewissen Raum und baut somit auch ein tieferes Beziehungen auf.

00:07:40: letztens ich fand es ganz spannend.

00:07:42: vom DFB wurde ein Video veröffentlicht wo's um Das Verhalten von Trainern an der Seitenlinie ging.

00:07:49: Und man hat gezeigt, umso tiefer die Spielklasse war, um so mehr Aktivität findet an der Seite Linie schon statt.

00:07:55: Das heißt das Trainer schon bereits nach drei Sekunden nach dem Anpfiff schon versuchen einzugreifen und hier laut in das Feld reinbrüllen was die einzelnen Spieler zu tun haben.

00:08:05: Umso höher die Spielklasse war umso weniger war das!

00:08:08: Trotzdem wird es so wahrgenommen dass man sagt ja also wenn der nur an der Saitenlinie steht oder sitzt oder beobachtet dann ist das kein guter Trainer.

00:08:16: Jedes Gegenteil ist der Fall.

00:08:18: Ein guter Trainer, der weiß was seine Spieler jetzt abliefern müssen.

00:08:22: Wann er mal einen taktischen Impuls setzt also eine Änderung vielleicht im Spielsystem?

00:08:26: Das ist dann die perfekte Mischung und er zwischendurch natürlich auch mal eine Motivation reingeht aber nicht, der die ganze Zeit nur am Brülnes und jeden Spieler meint irgendwo links oder rechts hinstellen zu müssen.

00:08:37: denn wenn man dann mal mit Spielern spricht oder das auch in Podcasts mitkriegt, dann kritisieren sie genau dass dass da ein Hampelmann an der Seitenlinie steht.

00:08:44: Und trotzdem wurde unter dem Video kommentiert, ja aber ein guter Trainer der muss brennen!

00:08:50: Der muss das die ganze Zeit zeigen.

00:08:51: und nein, das ist aktuell überhaupt nicht der Fall.

00:08:54: Deswegen wenn du eine Führungskraft hast, die wenig sagt und erstmal beobachtet auch andere reden lässt... ...und dann sagt die Person plötzlich mal was?

00:09:04: Dann wird's im Raum noch einmal still.

00:09:05: Warum?

00:09:06: Weil Menschen merken okay wenn diese Person spricht, dann hat es natürlich auch Gewicht.

00:09:10: Deswegen, stille Führung wirkt oft viel tiefer als sie sichtbar ist.

00:09:14: Und introvertierte Menschen verarbeiten Reize oft auch viel intensiver – das bedeutet häufig eine viel bessere Analyse!

00:09:20: Bewussteres Kommunizieren und auch eine viel stärkere Reflektion von dem was jetzt im Raum ist.

00:09:26: Das heißt also wenn wir sehen okay eine introvertiert führungskraft ist im Meeting dabei dann lässt die andere sprechen hört sich das erst mal an entscheidet dann für sich ganz bewusst, wann kommuniziert wird.

00:09:39: Und dieses Bewusstere-Kommunizieren bedeutet da natürlich auch hey weniger Verletzung auch im Team.

00:09:45: das heißt dass man wirklich überlegt okay wie sage ich es was sage ich am besten?

00:09:50: Ich überlege welche Worte das sind und das ist eine Bewusstheit die sehr stark sein kann.

00:09:55: Das heißt, introvertierte Führungskräfte können besonders dann stark sein wenn Teams dann auch eigenständig kreativ und kompetent arbeiten.

00:10:02: Warum?

00:10:03: Weil sie mehr zuhören, Ideen zulassen und weniger egozentriert führen.

00:10:07: das heißt ich selber bin da nicht im Mittelpunkt sondern mein Team ist im Mittelpunkt Und deswegen die beste Führungen hängt nicht von der Persönlichkeit ab sondern immer vom Kontext.

00:10:17: Das eigentliche Problem ist nämlich nicht introvertiert oder extrovertiert sondern unreflektiert.

00:10:22: Das heißt also, die extrovertierte Führungskraft redet permanent hört nicht mehr zu dominiert alles und die introvertierte führungskraft vermeidet Konflikte spricht Dinge nicht klar an und zieht sich zurück.

00:10:32: Beides schwächen im eigenen Feld.

00:10:35: das heißt jede Persönlichkeit oder jede Persöhnlichkeits Ausprägung wird ohne Selbstreflexion zur.

00:10:39: Schwäche ist eine sogenannte Schattenseite und diese sollte man oder dieser sollte man sich bewusst sein.

00:10:46: Das heißt bei mir in den Führungskräftetrainings arbeiten wir ganz genau dran dass wir einmal reflektieren hey Wo bist du unterwegs als Persönlichkeitsstruktur?

00:10:55: Bist du eher introvertiert, bist du eher extrovertiert.

00:10:57: Bist Du eher auf der Sachebene oder auf der Menschlichkeitsebene?

00:11:01: und deswegen muss ein gewisses Selbstverständnis da sein.

00:11:05: und Selbstverständnissen bedeutet ich verstehe mich selbst das hat auch was mit Selbstbewusstsein zu tun sich selbst bewusst zu sein.

00:11:12: Das heißt du musst die Person sein die du bist.

00:11:16: Introvertiert bedeutet diese Stärke zu nutzen aber auch in den Kontext aus seiner Komfortzone rauszugehen und dann nochmal Dinge klar ansprechen.

00:11:26: Und genauso, wenn du extrovertiert bist und dauerhaft einfach dominant bist – Du musst lernen und verstehen wann du auch mal die Klappe zu halten hast, wann du dich zurücknimmst, wann man anderen einen Raum gibt!

00:11:36: Das sollte auch in einer Natürlichkeit übergehen.

00:11:39: Deswegen musst du das auch trainieren und deswegen musst du dir dem auch bewusst werden.

00:11:43: Das heißt, Menschen folgen nicht der lautesten Führungskraft sondern der die am Ende auch am glaubwürdigsten ist.

00:11:48: Und das ist eben Übungssache und Trainingssache.

00:11:51: deswegen solltest du dir da auch das Feedback holen und dir das auch mal anschauen wie du wirkst wie du arbeitest wie du redest wie Du sprichst.

00:11:59: denn Nicht Lautstärke oder Dauerpräsenz oder Dominanz sind gut in der Führung, sondern Klarheit, Selbstreflexion, emotionale Stabilität eine starke Kommunikation und Vertrauen.

00:12:12: Und auch das Thema Kommunikations heißt nicht dass jemand laut sein muss.

00:12:15: er muss klar sein er muss verständlich sein.

00:12:18: Eine emotionale stabilität bedeutet nicht dass du ruhig sein musst.

00:12:21: nein Du kannst auch einen Mitarbeiter emotional anzünden und wenn das nicht deine größte Stärke ist dann sorge dafür dass das über andere Wege zu deinen Mitarbeitern gelangt.

00:12:31: Das ist genau diese Selbstreflektion, die es braucht.

00:12:34: und deswegen die besten Führungskräfte sind selten perfekt angepasst aber sie verstehen wie sie wirken wo ihre Stärken liegen und wo ihre Persönlichkeit ihnen manchmal auch im Weg steht und wo sie eben dann auch mal was anpassen müssen.

00:12:46: Und deswegen ganz wichtig!

00:12:47: Die beste Führungskraft sind nicht die lautesten im Raum oder ist die lauteste Raum sondern die bei den Menschen.

00:12:53: was bewirken kann fragt dich doch mal selber.

00:12:57: Versuchst du gerade zu führen wie andere statt zu verstehen, wie du wirklich selber wirksam bist?

00:13:03: Bist du ihr Intro, bist du ihr Extra und was ist dabei deine Stärke und deine Schwäche?

00:13:08: Wenn dir diese Folge gefallen hat dann teilt sie gerne mit jemandem der gerade führt oder geführt wird und wie immer sehr gut zu dir, sehr klar mit deinen Mitmenschen und Mitarbeitern.

00:13:15: das war Chefsache für heute euer Markus.

00:13:31: Ciao!

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