Chefsache #54 - Der Mythos Motivation – Hör auf, deine Mitarbeiter motivieren zu wollen
Shownotes
**Wann hast du zuletzt einen neuen Mitarbeiter erlebt, der an seinem ersten Arbeitstag gesagt hat: „Ich hab überhaupt keinen Bock auf den Laden hier“?**
Wahrscheinlich selten.
Die meisten Menschen starten motiviert. Sie wollen lernen, sich einbringen, Verantwortung übernehmen und zeigen, was sie können.
Und sechs Monate später?
**„Ist mir doch scheißegal.“**
Was ist dazwischen passiert?
Genau darum geht es in dieser Folge.
Wir räumen mit dem Mythos auf, dass es die Aufgabe einer Führungskraft sei, ständig Motivation in ihre Mitarbeiter hineinzupumpen. Stattdessen schauen wir darauf, was Menschen ihre Motivation nimmt: fehlende Anerkennung, Mikromanagement, unklare Erwartungen, mangelnde Entwicklung, wahrgenommene Ungerechtigkeit – und manchmal schlicht schlechte Führung.
Außerdem sprechen wir darüber, welche psychologischen Bedürfnisse Motivation beeinflussen und warum der beliebte Satz **„Geld motiviert nicht“** viel zu einfach gedacht ist.
Denn mehr Geld kann einen Menschen vielleicht zum Bleiben bewegen. Es löst aber keine schlechte Führung, fehlenden Sinn oder mangelndes Vertrauen.
Diese Folge liefert dir keine fünf Motivationstricks und keinen Coaching-Bullshit.
Sie stellt dir eine viel unbequemere Frage:
**Wenn dein Mitarbeiter heute weniger motiviert ist als an seinem ersten Arbeitstag – was ist zwischen diesen beiden Tagen passiert? Und welchen Anteil hattest du daran?**
**Jingle by ExplorerAUDIO**
Transkript anzeigen
00:00:08: Noch nie habe ich einen Mitarbeiter erlebt, der am ersten Arbeitstag zur Arbeit kam und meinte, ich habe keine Lust.
00:00:24: Und ich bin nicht motiviert!
00:00:26: Herzlich willkommen zu Chefsache dem Podcast für Führung für moderne Führungen.
00:00:30: Mein Name ist Markus und wir sprechen heute darüber dass wir vielleicht aufhören müssen unsere Mitarbeiter zu demotivieren denn sie sind gar nicht so demotivert menschlich manchmal glauben Natürlich haben wir immer wieder die Frage oder auch das ist das was ja auch ich erlebe, dass die Mitarbeiter zu mir kommen oder die Führungskräfte zu mir kommt und sagen ja meine Leute sind nicht motiviert.
00:00:48: Was kann ich denn da machen?
00:00:51: Wie kann ich meine Mitarbeiter motivieren?
00:00:53: Brauchen wir mehr Incentives brauchen sie mehr Geld?
00:00:56: letztens auch erst wieder mit jemandem gesprochen wo die Mitarbeiter echt nicht mal mehr Lust sozusagen auf eine Firmenfeier hatten weil die gesagt haben wir keine Lust zu arbeiten.
00:01:04: Das heißt, muss es dann auch mehr Lob sein?
00:01:05: Muss es mal wieder Pizza für alle
00:01:06: sein?".
00:01:07: Und ich glaube mittlerweile da ist die Frage einfach schon falsch.
00:01:11: Das heißt gerade weil wir so oft über das Thema Geld diskutieren.
00:01:14: Das heisst ein Unternehmer kommt zu mir und sagt ja wann soll ich denn Lohn erhöhen?
00:01:17: oder meine Mitarbeiter fragen immer wieder nach mehr Geld.
00:01:22: Da frage ich mich doch eher bevor wir darüber reden was Mitarbeitern mehr motiviert sollten wir doch einfach mal darüber reden.
00:01:33: Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass Mitarbeiter zur Arbeit kommen und zwar am ersten Tag im zweiten Tag, am dritten Tag.
00:01:39: Und sie sind motiviert – und zwar hochmotiviert!
00:01:41: Und irgendwann sitzt sie da es nicht mehr an.
00:01:43: Das heißt das sind zwei Tage über die besprechen der Tag wo sie top motiviert sind, der tag wo sie nicht mehr motiviert sein.
00:01:49: Und dann ist doch die Frage was eigentlich zwischen diesen zwei Tagen passiert?
00:01:55: Denn hast du schon mal einen unmotivierten Mitarbeiter eingestellt?
00:01:58: also hast du jemanden eingestellt der kein Bock hat für dich zu arbeiten.
00:02:03: Ich glaube, das passiert eher selten und normalerweise passiert auch genau das Gegenteil.
00:02:08: Das heißt du hast jemanden, der da ist, der hat Lust, der will sich reinbringen, der ist am Anfang zehn Minuten früher da, er hat sich Gedanken gemacht was er anzieht es aufmerksam stellt Fragen wir wissen wie die Dinge funktionieren, will einen guten Eindruck machen, will zeigen was er kann und vielleicht fährt derjenige auch nach Hause und sagt seinem Partner hey das könnte etwas werden.
00:02:26: ich glaube dass war die richtige Entscheidung.
00:02:28: hier fange ich an Und sechs Monate später, der gleiche Mitarbeiter hat überhaupt gar keine Lust mehr.
00:02:33: Obwohl er im selben Unternehmen ist vielleicht sogar die gleiche Führungskraft noch dabei ist und trotzdem sagt er das ist mir alles hier scheißegal Das ist nichts mehr dafür werde ich nicht bezahlt.
00:02:44: warum soll ich das machen?
00:02:45: Die sollen nach gucken wie sie klarkommen dass es nicht mein Job das ist nicht meine Jobbeschreibung und du sitzt natürlich dann da und fragst sich Wie kann ich denn den jetzt wieder motivieren?
00:02:56: Und ich würde mich natürlich vorher fragen, was zur Hölle ist zwischen Tag eins und Tag zwei passiert?
00:03:01: Also zwischen Tag Eins und Monat sechs, woher entsprechend keine Lust mehr zu arbeiten.
00:03:07: Vielleicht haben wir gar nicht Motivationsproblemen, sondern vielleicht haben wir ein Demotivations-Problem.
00:03:13: Denn Menschen bringen Motivation mit!
00:03:15: Natürlich – das lasse ich jetzt hier ganz bewusst außen vor bevor du jetzt sagst ja aber Mir ist es schon bewusst, dass wir auch Mitarbeiter haben die einen falschen Job für sich ausgewählt haben.
00:03:26: Das heißt sie haben wirklich diesen Job anders vorgestellt oder Sie mussten irgendwas machen damit sie irgendwie an Geld kommen aber sind halt wirklich merken schon nach den ersten Minuten.
00:03:37: das is nicht meine Welt, das ist nicht meine Aufgabe.
00:03:40: Dein Job ist eigentlich das beim Recruiting rauszufinden Nicht erst später Aber selbst wenn Praktikant, Probezeit.
00:03:48: Alles was da drin ist und du merkst es schon nach ein paar Wochen.
00:03:51: hey das ist vielleicht nicht das Richtige für dich er kommt damit nicht klar.
00:03:54: die Belastung ist so hoch.
00:03:55: was war sich diese Menschen nehme ich außen vor.
00:03:57: und nochmal das sollte eigentlich im Bewerbungsprozess der Fall sein.
00:04:00: wenn also ein Mitarbeiter zum ersten Tag da steht hat einen Arbeitsvertrag bei dir hat Bock zu arbeiten dann gehe ich davon aus dass er Lust hat.
00:04:10: Und das ist auch, was die Psychologie relativ klar beschreibt.
00:04:13: Das heißt Menschen bringen Motivation mit.
00:04:15: Denn sie wollen das Gefühl haben hey ich kann ihr Einfluss nehmen!
00:04:18: Das bedeutet nicht, dass jeder Mitarbeiter machen kann, was er will aber Menschen möchten einen möglichen Handlungsspielraum auch erleben und das heißt Sie merken hey ich kanne etwas Ich werde besser und meine Arbeit bewirkt etwas.
00:04:32: Das heisst, dass eine ist wirklich autonomisch arbeiten zu können.
00:04:36: Dass sich eben ein Mitarbeiter dahingehend befähige, dass er sein Job machen kann.
00:04:44: Weil dann ist er wirksam!
00:04:47: Das ist einer der wichtigsten Punkte.
00:04:49: also nochmal ein Mitarbeiter wünscht sich ab Tag eins eine gewisse Autonomie bedeutet also du musst ihn befähigen seinen Job machen zu können und das entsprechen da natürlich auch dass er die Ergebnisse dann auch selbstständig erzielt die Du Dir von ihm wünschst.
00:05:07: Und da sind wir immer wieder bei Einarbeitung, da sind wie immer wieder beim Prozessen.
00:05:10: Da sind wir übrigens auch bei Klarheit insgesamt im Feld.
00:05:14: Das heißt wenn er autonomisch arbeiten kann und loslaufen will dann muss das irgendwie klappen.
00:05:19: Das ist bei mir im Unternehmen genau dasselbe.
00:05:21: Ich habe einen neuen Vertriebsmitarbeiter der sowieso sehr motiviert natürlich immer wieder Vertriebler rennenlos weil sie Bock auf Kohle haben.
00:05:32: Sie kriegen die Möglichkeit, Kohle zu verdienen und sie müssen Abschlüsse tätigen.
00:05:35: Und wenn also ein Vertriebler – die sind meistens sowieso auch ein bisschen Einzelkämpfer – das heißt, die haben sowieso einen großen Drang nach Autonomie dann muss ich ihnen aber dafür dazu bewegen und ich muss ihm die Möglichkeiten noch geben.
00:05:47: Das heißt, ich muss ihnen natürlich die Kunden die möglichen geben und ich muß ihm auch dazu befähigen und das passende Produkt geben damit er am Ende Abschlüße tätigen kann.
00:05:54: Wenn das alles passt funktioniert?
00:05:56: Dann haben wir schon mal einen Treffer!
00:05:58: Das Zweite ist Kompetenz.
00:06:01: Ein Mitarbeiter kommt also zur Arbeit, kommt an Tag eins dahin und sagt okay ich bin Lernbereit.
00:06:08: Wir wünschen uns das ja immer als grundlegende Tugend.
00:06:10: aber das ist nun mal so.
00:06:12: dass haben Psychologen wirklich festgestellt in der Selbstbestimmungstheorie dass wir drei psychologische Grundbedürfnisse haben das eines Autonomie und des Anderes Kompetenz.
00:06:20: Das heißt also demjenige möchte etwas merken.
00:06:22: das heißt er möchte merken dass er etwas kann, dass er besser wird und dass seine Arbeit entsprechend etwas bewirkt.
00:06:28: Und der dritte Faktor ist soziale Eingebundenheit.
00:06:32: Zugehörigkeit, Teil von einem Team, Teil etwas größerem, Teil einer Vision und somit Teil von deinem Unternehmen.
00:06:39: Und jetzt denk wieder gerne an deinen neuen Mitarbeiter den du hast.
00:06:42: Neue Aufgabe, neue Herausforderungen, neue Menschen, neue Möglichkeiten – da ist ganz viel vorhanden!
00:06:47: Da ist Neugier, da ist Energie und der Wunsch etwas zu lernen.
00:06:50: Vielleicht auch der Wunscht endlich zu zeigen was man kann.
00:06:54: Dann kommt oftmals das Unternehmen Und dann ist die Frage, was passiert mit der Autonomie?
00:07:00: Was passiert mit den Kompetenzen und mit der sozialen Eingebundenheit.
00:07:04: Das sind eigentlich nur die drei Hauptfaktoren, um die es geht!
00:07:07: Natürlich sitzen wir da in der ersten Woche und sind noch motiviert auch mit dem Mitarbeiter zu sprechen... ...und natürlich sagen die Führungskräfte ja noch ganz oft, bring mich ein, alle Ideen sind willkommen, mit allem drum und dran.
00:07:19: Wir haben jetzt jemanden Neues, geil.... Und dann hat der Mitarbeiter eine Idee.
00:07:26: Wirklich bringt sie ein, geht zur Führungskraft und die erste Antwort ist ne haben wir schon probiert.
00:07:35: Oder?
00:07:36: Ne!
00:07:37: Haben wir schon immer so gemacht.
00:07:38: behalten wir bei.
00:07:39: das erlebe ich so so häufig Und Das ist ja nicht grundlegend falsch weil Ich erlebt dass auch immer wieder ich habe einen jungen a zu b jung Mitarbeiter der hat eine idee.
00:07:51: natürlich haben wir das schon acht zehn mal besprochen vielleicht auch.
00:07:55: Natürlich haben wir das vielleicht auch schon mal gemacht und es hat nicht funktioniert.
00:08:02: Aber dann muss ich ihm das anders erklären, da kann ich ihn einfach sagen nee, haben wir schon gemacht geh wieder!
00:08:07: Weil er möchte natürlich wahrgenommen werden und er möchte Kompetenz aufbauen.
00:08:11: Das heißt Ich muss mich mit den Mitarbeiter auseinandersetzen und ich muss ihm dann entsprechend erklären was in der Vergangenheit gelaufen ist.
00:08:21: Vielleicht fehlt ihm das Wissen über die Zielgruppe, vielleicht fehlt ihm Wissen Und das heißt, wenn ich ihn hier jetzt nur abbügele.
00:08:32: Dann habe ich schon mal die erste Kerbe reingehauen und dann versucht es vielleicht an einer anderen Stelle über eine Verantwortung ein entscheidet selbst.
00:08:42: er sagt okay hey Ich möchte autonom arbeiten das heißt ich treffe jetzt selbstständig eine Entscheidung kennen wir im Lebensmittel Einzelhandel.
00:08:50: Er sagt alles klar.
00:08:52: Hey, ich finde es eine gute Idee im Sommer wenn die Leute Erdbeeren haben wollen dann nehme ich einfach die Tortenböden und packe direkt neben die Erdbären dazu noch Sahne und lasse das alles genauso dort stehen.
00:09:03: Also eigentlich gar keine schlechte Idee.
00:09:04: weil er macht sich Gedanken und sagt hey so nach dem Motto Amazon Leute die das kaufen wollten auch das kaufen.
00:09:11: Und Dann kommt der Chef direkt mit der Frage warum hast du mich nicht vorher gefragt?
00:09:17: Okay hat er verstanden.
00:09:20: Beim nächsten mal fragt er den Chef, kriegt dann die Antwort.
00:09:24: Ja du musst mich aber auch nicht wegen jedem Scheiß fragen!
00:09:26: Und stell dir vor das passiert nicht einmal sondern immer wieder und irgendwann lernt genau dieser Mensch Nicht hey ich übernehme Verantwortung.
00:09:32: Sondern wie vermeide ich ärger?
00:09:35: Wie vermeide Ich frustration?
00:09:38: weil erstens chef ist genervt Wegen Ideen die wir schon tausendmal gemacht haben.
00:09:44: Chef is generft dass er nicht gefragt wurde Chef es genervt dass er gefragt wurde.
00:09:51: Das ist dann eben die sicherste Methode, denn ein Mitarbeiter hat natürlich auch das Bedürfnis Konflikte zu vermeiden.
00:09:57: Er hat ja auch keine Lust auf Ärger und dieses ich habe keine Lust Auf Ärger Ist schon Lust Vermeidung.
00:10:06: Das heißt also wir fangen hier schon an dass der Mitarbeiter sagt okay Ich hatte Lust mich einzubringen jetzt habe ich Keine lust mehr auf ärger um.
00:10:14: fange also an mich zu demotivieren.
00:10:17: Motivation ist Bewegung.
00:10:19: das heißt diese berifflichkeit Motivation, kommt er aus dem Lateinischen.
00:10:24: Wir sprechen über Bewegung und das heißt der Mitarbeiter fängt an sich nicht mehr zu bewegen.
00:10:30: Und das heißt er fängt also an nicht aufzufallen, nichts zu entscheiden, kein extra Meile zu geben, die jetzt nach Vorschrift zu machen.
00:10:36: und ein halbes Jahr später sitzt die Führungskraft da und sagt du warst am Anfang so motiviert ich weiß gar nicht was mit dir passiert ist.
00:10:44: Boah ist es bitter!
00:10:46: Vielleicht ist gar nichts mit ihm passiert.
00:10:48: vielleicht hat er einfach gelernt wie man in diesen Unternehmen funktioniert und wie man Ärger vermeidet, wie man dem Chef nicht auf die Nerven geht.
00:10:58: Und das ist manchmal der entscheidende Satz für mich.
00:11:00: Mitarbeiter verlieren nicht ihre Motivation.
00:11:03: sie lernen manchmal dass Motivations sich nicht lohnt.
00:11:07: Das heißt also wenn ich mit Ideen ums Eck komme werde ich nicht belohnt.
00:11:10: Wenn Ich Eigenentscheidung treffe werde ich Nicht Belohnt!
00:11:14: Wenn ich eine extra Frage stelle weil ich eine Idee habe werde ich nichts dafür belohnte.
00:11:18: Und das ist dann der Unterschied, denn wenn Initiative regelmäßig ins Leere läuft oder sogar negative Konsequenzen mit sich bringt.
00:11:26: Dann wird ein Mensch dieses Verhalten weniger zeigen.
00:11:29: und wir schimpfen die ganze Zeit dass unsere Mitarbeiter nicht mehr extra Meile gehen sollen.
00:11:33: Leute!
00:11:34: Das ist keine Raketenwissenschaft.
00:11:35: Das ist einfaches Lernen.
00:11:37: Der Mensch lernt Dinge zu vermeiden.
00:11:39: Er ist gemütlich Außer.
00:11:41: es lohnt sich.
00:11:43: Er wünscht sich Aufmerksamkeit, er wünschte sich Autonomie.
00:11:46: Er wünscht sich Lob und Anerkennung.
00:11:48: Er wünscht die Wirksamkeit.
00:11:50: Hey!
00:11:51: Das bringt der an Tag eins alles mit?
00:11:53: Das ist alles da.
00:11:56: Aber wenn ich natürlich regelmäßig einen auf den Deckel gebe... ...und ihm genau das alles nicht gebe,... dann haben wir das Ergebnis und zwar ein unmotiviertem Mitarbeiter.
00:12:05: Sorry dafür, es liegt nicht am Mitarbeiter, sondern an dir.
00:12:08: Außer wir haben schlechtes Rekruting gemacht und wir haben wirklich einen auf... der falschen Stelle erwischt.
00:12:13: Und somit sehen wir das immer, dass Führungskräfte und Unternehmen Motivationen wirklich systematisch zerstören durch unklare Erwartungen.
00:12:20: Du gibst eine Mitarbeiterin Aufgabe erledigt sie.
00:12:22: danach sagst du, das habe ich mir aber anders vorgestellt.
00:12:25: Hast du ihm denn vorher gesagt wie du dir das vorgestellt hast?
00:12:28: Und zwar zu hundert Prozent!
00:12:30: Das meine ich damit.
00:12:31: Delegation zu Hundert Prozent.
00:12:32: was muss gemacht werden?
00:12:33: warum muss es gemacht werden?
00:12:34: wie muss es?
00:12:39: Mit wem muss es gemacht werden?
00:12:41: Diese Fragen müssen also alle beantwortet werden.
00:12:43: Und dann weiß der Mitarbeiter auch Bescheid und kann autonom loslegen.
00:12:48: Wenn ich ihm einfach mal machen lasse, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch dass entsprechend meine Erwartungen nicht erfüllt werden.
00:12:56: Der Mitarbeiter hat hundert Prozent Energie gegeben aber das hat er nicht gereicht.
00:13:01: Somit Unzufriedenheit auf beiden Seiten und da er das vermeiden will fährt er irgendwann zurück und vermeidet zu viel Energie reinzugeben.
00:13:09: Fehlender Anerkennung.
00:13:10: Punkt zwei.
00:13:11: Hundert Dinge laufen gut, keiner sagt was eine Sache läuft schief sofort Gespräch!
00:13:16: Das ist bei vielen Führungskräften leider normal und dann wundern wir uns das Mitarbeiter irgendwann nur noch versuchen Fehler zu vermeiden.
00:13:23: Denn was lernt der Mensch?
00:13:24: Gute Leistungen selbstverständlich.
00:13:26: Fehler bekommen Aufmerksamkeit nicht geil.
00:13:29: Mikromanagement gehört natürlich genauso dazu.
00:13:32: das heißt das ist so mein Favorit auch.
00:13:34: das heißt die Führungskraft sagt hey ich möchte dass du mehr Verantwortung nimmst Der Mitarbeiter übernimmt Verantwortung und danach erklären wir eben im Detail, warum wir es anders gemacht hätten.
00:13:43: Dann machen wir das zwei-, drei-, viermal und irgendwann sagt der Mitarbeiter dann sag mir doch einfach wie du's haben willst.
00:13:50: Und herzlichen Glückwunsch!
00:13:52: Du wolltest eine Verantwortung aber jetzt hast du einen Befehlsempfänger erzogen.
00:13:56: Wir sprechen nicht über Autonomie, besprechen nicht über Kompetenz.
00:14:00: Das ist oftmals ein Switch wo Führungskräfte echt mit ihrem Ego arbeiten müssen Das heißt, den Mitarbeiter nicht immer im kleinsten Detail zu sagen wie es dann am Ende doch hätte anders sein sollen.
00:14:12: Es ist ein schmaler Grad.
00:14:14: das heißt wenn ich natürlich meinen Mitarbeiter oder meiner Mitarbeiter eine Aufgabe gebe einen Text zu erstellen und Ich versuche es gut zu briefing was ich mir vorstelle Was ich mir wünsche oder?
00:14:26: Ich halte ganz bewusst dass briefing komplett offen.
00:14:29: Dann muss ich aber natürlich sagen alles klar Zeitnah müssen wir über das erste Ergebnis sprechen und nicht erst vier Wochen ins Land gehen lassen.
00:14:37: Das ist für mich der große Unterschied, vor allen Dingen bei Projektmanagement entweder fettes Briefing mit allen Infos dann kann ich zumindest eine gewisse Zeit laufen lassen.
00:14:45: Ganz offenes Freis Briefing, dann direkt zeitnah widersprechen damit nicht zu viel Energie in die falsche Richtung läuft falls es in die falsch Richtung geht.
00:14:53: aber wenn mir das Ergebnis nicht gefällt dann ist ganz wichtig dass sich dem Mitarbeiter Kompetenz jetzt mit an die Hand gebe.
00:15:00: Das heißt ich sage nicht einfach, das habe ich mir anders vorgestellt.
00:15:02: Das gefällt mich nicht, sondern ich muss erklären warum und ich muss ihnen die Fähigkeit geben es besser zu machen.
00:15:09: Und das schlimmste was Führungskräfte dann machen ist zu sagen Ich mach's selbst!
00:15:13: Das heisst ich gebe den Mitarbeiter eine Aufgabe sage ihm dann war scheiße und nehme das ganze dann zu mir um es selber fertigzumachen.
00:15:23: Das ist ein absoluter Ego-Move und macht natürlich alles beim Mitarbeiter kaputt.
00:15:27: komplett fehlende Autonomie kompletter Kompetenzverlust und auch keine Einbindung mehr, weil er wird hier nicht gebraucht.
00:15:35: Und somit sagt der ganz klar okay hey dann mache ich weiterhin nichts nach Vorschrift wenn überhaupt.
00:15:39: rest soll der Chef halt selber machen und du hast jemanden der entsprechend nicht mehr Bock hat.
00:15:47: Genauso ist es auch mit Ungerechtigkeiten.
00:15:49: Der eine kommt ständig fünf Minuten zu spät, kein Problem.
00:15:51: Der andere kommt einmal zu späht und lebt direkt einen Gewitter obendrauf Und du denkst dir ja aber das ist auch mein guter Mitarbeiter Das ist aber auch nicht mein bester Mitarbeiter.
00:15:59: Das heißt du unterscheidest zwischen Leistungsmitarbeitern und sagst hey der darf sich das erlauben?
00:16:05: Der nicht!
00:16:06: Das sind Ungerechtigkeiten die auftauchen.
00:16:08: Der Andere darf seit drei Jahren derselbe machen, der eine bringt Leistung, springt ständig ein, der andere macht Minimum, der anderen macht mehr und am Ende werden beide vielleicht entweder gleich behandelt unterschiedlich behandelt je nachdem Und egal, was es ist.
00:16:22: Es ist immer unfair auf der einen Seite aber hier sind zwei Mechanismen ganz wichtig.
00:16:27: wenn du also ähnlich Fehler unterschiedlich durchgehen lässt dann ist das ungerecht außer es gibt eine Erklärung dafür und es gibt ne Sonderregel.
00:16:36: Das heißt Wenn Du einen absoluten Top Performer hast Der sich Privilegien erarbeitet hat Dann muss man diese gar ans Klabel nennen und auch kommunizieren.
00:16:46: Wenn du das nicht tust, dann werden die Menschen das als ungerecht empfinden.
00:16:49: Das ist absolut demotivierend!
00:16:51: Wenn du Menschen hast, die alle auf der gleichen Ebene arbeiten, gleiches Leistungsvermögen und du aufgrund von Sympathien unterschiedlich behandelst... ...ist es genauso ungerecht.
00:17:02: Deswegen solltest du dir da wirklich bewusst sein, weil Menschen haben ein feines, verdammt feines Gespür dafür wenn etwas unfair läuft.
00:17:12: Deswegen stellt ihr immer wieder die Frage, warum sind Mitarbeiter wirklich so unmotiviert?
00:17:17: Und vielleicht liegt das dann auch entsprechend an dir.
00:17:21: Genauso sprechen wir über Sinnlosigkeit und da habe ich ein wunderschönes Beispiel.
00:17:25: Wir hatten damals einen Meeting extra Eimerufen.
00:17:30: Ich gehe jetzt nicht zu sehr ins Detail.
00:17:32: Das heißt, wir hatten alle Manager dabei, die in Charge waren also alle Clubmanager sozusagen War groß angelegt, war ein ganzer Tageplan.
00:17:42: Vorstand war da mit allem drum und dran Und es ging ganz viel um das Thema Disziplin, gegen ganz viel über das Thema Struktur, präzises Arbeiten.
00:17:50: Aber wirklich so dieses Soh jetzt reißt euch mal allen Riemen.
00:17:52: Also im Endeffekt war schon so einen ordentlichen Astritt auch Für alle Mann vor allen Dingen vom Vorstand.
00:17:58: aber es gingen wirklich so Disziplinen Jetzt mal ran klotzen, jetzt mal ordentlich arbeiten mit einem Umgang.
00:18:04: Und danach haben wir alle zusammen Sport gemacht, waren in den Umkleiden.
00:18:09: Der Vorstandsvorsitzende hat mit uns Sport gemacht, was ich sehr, sehr cool finde.
00:18:12: Absolut!
00:18:13: Nun hat dann einen richtig krassen Move gemacht und zwar er hat sich ein Getränk gekauft oben in der Pfandflasche und hat vor versammelter Mannschaft und hat das gar nicht selber verstanden... also er hat es gar nicht gemerkt, was er da gerade tut ...hat aber diese Pfand-Flasche in den Müll geschmissen Und wir haben das alle gesehen.
00:18:32: Diese vier Stunden Arschstritt zum Thema Disziplin sind hier komplett verschwungen.
00:18:40: Die Wirksamkeit von diesen vier Stunden Meeting mit allem Aufwand, mit allem drum und dran.
00:18:47: Weil er nicht als Vorbild agiert hat und hier ganz klar gesagt hat okay es ist sinnlos ich mach's ja auch nicht.
00:18:54: also müsst ihr das auch nicht machen.
00:18:57: Und wir müssen Mitarbeiter immer wieder einen Sinn geben und da gehört zum Beispiel Vorbild sein dazu Da gehört auch eine Vision dazu.
00:19:04: Das heißt wenn Mitarbeiter wissen woran sie arbeiten und warum Sie dafür arbeiten Dann ist es gut.
00:19:10: Und deswegen muss ich Dinge auch erklären und deswegen darfst du niemals sagen, ja weil oder weil ich es sage Ich erlebe das auch in Frühungskräftetraining auch immer wieder dass ich ganz bewusst eine Diskussion provoziere.
00:19:23: Das heißt ein Mitarbeiter sagt ich mache die Aufgabe nicht und der Chefin soll dann sagen warum er das machen soll.
00:19:30: und dann kommt gerne auch mal so einen Satz so Ja weil das hier die Regeln sind Oder ja weil du dafür abgemahnt werden könntest oder ja das haben wir schon immer so gemacht.
00:19:39: Nein Das ist keine Ansage.
00:19:42: Ja, weil das besser so ist?
00:19:44: Nein!
00:19:44: Er muss den Sinn dahinter verstehen.
00:19:47: D.h.,
00:19:48: wenn du das einfach so sagst... ...das kannst du gerne so machen und vielleicht mach' es auch ein-zwei Mal.
00:19:53: Aber dann wundert ich doch nicht, dass Mitarbeiter irgendwann aufhören mitzudenken.
00:19:57: Mitarbeiter wollen verstehen, wofür sie etwas tun.
00:20:00: Und wenn etwas das Ganze kontakariert d.h.
00:20:02: Wenn man ihnen sagt hey, es ist wichtig, dass du diszipliniert bist aber ich bin's nicht dann stiftet das Verwirrung und genau, dass es damals in der Umkleide passiert.
00:20:12: Und deswegen erkläre wirklich Zusammenhänge, entwickle deine Mitarbeiter weiter, gib ihnen Wissen mit an die Hand weil sie wollen autonom arbeiten können Sie wollen kompetent werden und sie wollen sich sozial eingeboten fühlen und das muss möglich sein!
00:20:26: Dann lass uns jetzt mal über Geld reden denn Es ist so, Geld motiviert nicht Das sagen mir zumindest viele Leute.
00:20:34: Mir ist das eine Ein- oder Anstelle So einfach.
00:20:37: Natürlich spielt Geld eine Rolle, das ist natürlich so und wir haben auch unterschiedliche Branchen wo Geld echt ein Thema ist.
00:20:43: Ich komme selber aus der Fitnessbranche.
00:20:45: Wir sind jetzt auch nicht die High-Payer Das heißt wir zahlen jetzt auch noch nicht das dickste Gehalt Und dann ist es einfach immer auch so dass Trainer natürlich irgendwann da vor mir stehen und sagen ich will mich mal ein Haus kaufen Ich will mich weiterentwickeln auch persönlich, privat.
00:20:57: Meine Frau möchte vielleicht einen Kind haben Das reicht hier alles nicht mehr Und deswegen natürlich ist Bezahlung wichtig.
00:21:03: Menschen möchten fair bezahlt werden, sie möchten die Rechnungen bezahlen Sie möchten das Gefühl haben, dass ihre Leistung angemessen vergütet wird.
00:21:10: Aber daraus folgt eben nicht, dass jedes Geldthema ein Motivationsthema ist und dass jedes Motivationsproblem auch über Geld zu regeln ist.
00:21:19: Das ist auch Mitarbeitern nicht immer bewusst.
00:21:23: Das heißt Mitarbeiter fragen gerne auch mal nach Geld.
00:21:26: Es ist manchmal einen Ausdruck von Ich bin nicht mehr motiviert Und dann ist es manchmal für sie eine mögliche Konsequenz, dass sie also sagen hey eigentlich möchte ich motiviert sein.
00:21:37: Ich bin es aber nicht mehr!
00:21:38: Aber wenn mir der Chef vielleicht mehr gibt, vielleicht bin ich's dann wieder und so kommen die immer wieder zu diesem Schluss Und das ist schade.
00:21:46: Heißt aber nicht, dass Sie das falsch machen sondern Es ist für Dich einfach immer wieder ein Signal.
00:21:50: Das heißt Wenn sofort das Thema Motivation fällt und es findet ganz ganz häufig in einem Geldthema statt Dann musst Du Dich hinterfragen okay Wo habe ich angefangen zu demotivieren?
00:22:00: Was fehlt imjenigen?
00:22:02: Kann er nicht eigenständig arbeiten?
00:22:04: Ist das Thema Kompetenz, ist es die soziale Eingebundenheit.
00:22:07: Es ist das Thema Weiterentwicklung was eben irgendwo fehlt und somit ist ganz klar dass wir über Geld sprechen und zwar immer als Hygienefaktor auch als Motivationsfaktor Und das ist natürlich nicht unbedingt die allerletzte Wahrheit.
00:22:20: aber der Gedanke in der Führung ist immer wieder wichtig.
00:22:23: Das heißt bestimmte Dinge können eine massive Unzufriedenheit erzeugten wenn sie nicht stimmen.
00:22:27: Bezahlungen gehört dazu.
00:22:30: Aber wenn du einfach nur mehr Geld drauf legst, entsteht dadurch nicht automatisch Vertrauen, Entwicklung Sinn Anerkennung Autonomie oder auch eine gute Beziehung zur Führungskraft Oder eine gute beziehung zum Team.
00:22:46: Du kannst schlechte Führungen Nicht mit Geld zuschütten.
00:22:50: Das funktioniert nicht Und das ist dann auch echt ein teurer Irrtum.
00:22:54: Du gibst fünfhundert Euro mehr.
00:22:56: Denkst jetzt passt alles.
00:22:58: Der Mitarbeiter denkt auch im ersten Moment.
00:23:01: Drei Monate später wieder genau dasselbe.
00:23:06: Schlechte Entwicklung, keine Anerkennung, kein Vertrauen, ständiges Mikromanagement eine beschissene Kultur.
00:23:12: das heißt die fünfhundert Euro haben das Problem nicht gelöst und deswegen ist es immer ganz wichtig sobald du mit dem Mitarbeiter da sitzt frag ihn was ist genau das Problem?
00:23:22: Und wenn er sagt ja ich fühl mich nicht mehr motiviert warum nicht?
00:23:27: und dann ist mein Tipp immer so ne Why Kette?
00:23:30: Fünfmal Warum Fragen?
00:23:33: Frag ruhig fünfmal runter, was genau ist das Problem?
00:23:36: Warum isst es so?
00:23:38: Chef ich will mehr Geld.
00:23:39: Warum?
00:23:40: Damit ich motivierter bin!
00:23:41: Okay.
00:23:42: Warum?!
00:23:44: Ja ich bin im Moment nicht mehr so motiviert.
00:23:45: okay warum nicht?
00:23:47: und so weiter...und du wirst irgendwann zu dem Kern kommen der ganz ganz entscheidend ist.
00:23:53: wenn du also merkst ok da ist etwas dann sprich mit demjenigen nimm dir dafür Zeit.
00:24:00: und auch mein Tipp für dich wenn er das sofort nicht beantworten kann Schick ihn ruhig raus, es ist okay.
00:24:05: Sag ihm ey denkt darüber nach.
00:24:07: beantworte mir diese Fragen morgen.
00:24:08: lass uns übermorgen sprechen.
00:24:10: ich möchte nicht mehr bezahlen.
00:24:14: Ich möchte aber dass es dir gut geht und das du Bock hast Und somit schlägt fernes oftmals Geld.
00:24:20: Somit schrägt auch Aufmerksamkeit mehr Geld Eine Dienstplanänderung Urlaub eine gewisse Aufmerksamkeit Fehler die gemacht worden sind Das Thema Home Office Weiterbildungen Beförderung Verantwortung Es gibt so viele Themen die geil sein können, wo der Mitarbeiter wirklich rausgeht und sagt jetzt läuft es.
00:24:39: Jetzt ist genau das Thema was ich brauche Denn Menschen ertragen viel aber eben nicht alles.
00:24:46: Und jetzt ist eben der Punkt Frage ich was nimmt ein Mitarbeiter in Energie?
00:24:51: Wo erleben meine Mitarbeiter Wirksamkeit?
00:24:54: Was tue ich selbst dass Motivation zerstört?
00:24:58: und dann hänge dich wirklich rein und sorge dafür Dafür zu sorgen, dass wenn ein Mensch an Tag eins voller Energie vor dir steht.
00:25:12: Dass das nach zweihundert Tagen immer noch der Fall ist.
00:25:16: Und deswegen sollten wir vielleicht aufhören die Ursache dafür ausschließlich beim Mitarbeiter zu suchen Sondern bei uns.
00:25:22: Denn die Aufgabelsführungskraft ist nicht jeden Morgen Motivation.
00:25:24: deine Mitarbeiter hineinzupummen habe ich gar keine Lust zu.
00:25:27: Ich hab gut Laune, ich hab Spaß und bin positiv am Menschen.
00:25:30: Aber meine Aufgabe ist es nicht meinen Mitarbeiter zu motivieren.
00:25:33: Deine Aufgabe ist sein Umfeld zu schaffen indem sie die Motivration nicht verlieren.
00:25:37: Das heißt, wenn deine Mitarbeiter heute weniger motiviert sind als an ihrem ersten Arbeitstag.
00:25:42: Frage dich was es zwischen diesen beiden Tagen passiert und welchen Anteil hast du daran?
00:25:47: Denk darüber nochmal nach!
00:25:48: Das war Chefsache für heute zurück aus der Sommerpause.
00:25:51: Wenn dir diese Folge gefallen hat, teil sie gerne mit jemanden der gerade führt oder geführt wird Und wie immer sehr gut zu dir, sehr klar mit deinen Mitmenschen und Mitarbeitern Euer Markus.
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